Marius Borg Høiby gesteht Eifersucht und Untreue im Osloer Prozess gegen Ex-Freundin
Marius Borg Høiby: Eifersucht und Untreue im Osloer Prozess

Emotionale Szenen im Osloer Gerichtssaal: Marius Borg Høiby gesteht Eifersucht und Untreue

Der vierzehnte Verhandlungstag im Strafprozess gegen Marius Borg Høiby (29) bot dramatische Einblicke in eine zerrüttete Beziehung. Vor dem Amtsgericht Oslo enthüllte der Sohn von Prinzessin Mette-Marit (52) intime Details seiner toxischen Partnerschaft mit der Influencerin Nora Haukland (29), die von 2022 bis 2023 andauerte.

Tränen und Vorwürfe zu Prozessbeginn

Die Verhandlung begann mit emotionalen Auftritten. Marius Borg Høiby zeigte sich sichtlich bewegt und kritisierte seine Ex-Freundin scharf: „Dass Nora meine Mutter und Haakon da mitreinzieht, das ist nicht richtig.“ Haukland hatte zuvor ausgesagt, sie habe das norwegische Kronprinzenpaar vergeblich aufgefordert, Marius zu einem Drogenentzug zu bewegen.

Freizügige Fotos als Zankapfel

Ein zentraler Streitpunkt waren Noras freizügige Instagram-Posts. Obwohl Marius wusste, dass seine damalige Freundin als Influencerin arbeitete und durch Formate wie „Love Island“ bekannt wurde, konnte er deren öffentliche Präsenz nicht akzeptieren. „In einer Beziehung mit mir ist das nicht gegangen“, erklärte er vor Gericht und gestand: „Ich bin von Natur aus eifersüchtig.“ Besonders Bikini-Fotos und knappe Outfits hätten ihn regelmäßig zur Weißglut getrieben.

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Eifersucht auf beste Freundin

Seine Eifersucht richtete sich nicht nur gegen männliche Bewunderer, sondern auch gegen Noras engste Vertraute. „Sophie und Nora waren meiner Meinung nach eine schlechte Kombination“, sagte Marius über die Influencerin Sophie Elise Isachsen (31). „Sophie hat Nora mehr als einmal zur Untreue aufgefordert.“ Er warf Isachsen vor, einen „unglaublich schlechten Einfluss“ auf Noras Urteilsvermögen gehabt zu haben.

Doppelmoral: Marius gesteht eigene Untreue

In einer überraschenden Wendung gestand Marius Borg Høiby jedoch selbst wiederholte Untreue. Auf Nachfrage des Staatsanwalts antwortete er lapidar: „Ja, das kann man so sagen.“ Während er von Nora absolute Treue forderte, nahm er sich diese Freiheit offenbar selbst. Diese Doppelmoral wurde im Gerichtssaal deutlich thematisiert.

Hintergrund der Anklage

Die Missbrauchsvorwürfe gegen Marius Borg Høiby wurden 2024 öffentlich, woraufhin Nora Haukland zur Polizei ging. Seitdem steht der 29-Jährige wegen mutmaßlicher Gewalt und Beschimpfungen vor Gericht. Die Beziehung der beiden war geprägt von regelmäßigen Konflikten, die nun detailliert vor Gericht ausgebreitet werden.

Spannende Zeugenaussage erwartet

Die Verhandlung nimmt weitere Fahrt auf: Am Donnerstag soll Sophie Elise Isachsen als Zeugin aussagen. Ihre Aussage wird mit Spannung erwartet, da sie laut Marius‘ Darstellung eine Schlüsselrolle in der Beziehung gespielt haben soll. Der Prozess im Saal 250 des Osloer Amtsgerichts verspricht weitere Enthüllungen über diese komplexe und konfliktreiche Verbindung.

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