Gefängnisbeamter enthüllt: Medien mit falscher Epstein-Leiche getäuscht
In den jüngst veröffentlichten Epstein-Akten sind neue brisante Details zum Tod des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein aufgetaucht. Ein Gefängnisbeamter hat gegenüber dem FBI ausgesagt, dass wartende Journalisten vor der Haftanstalt mit einer gefälschten Leiche getäuscht worden seien.
Das Täuschungsmanöver der Gerichtsmedizin
Der Mitarbeiter des Gefängnisses gab diese Informationen nur zwei Tage nach Epsteins Tod im August 2019 zu Protokoll. Nach dem mutmaßlichen Suizid des Pädokriminellen hatten sich zahlreiche Medienvertreter vor dem Gefängnis versammelt. Ein Vertreter der Gerichtsmedizin (OCME) schlug daraufhin ein ausgeklügeltes Ablenkungsmanöver vor.
Wörtlich zitiert das Protokoll den Beamten: „Um die Medien zu täuschen, schufen sie aus Kartons und Laken eine scheinbar menschliche Leiche, die in das weiße OCME-Fahrzeug gelegt wurde.“ Während die Journalisten diesem weißen Fahrzeug folgten, konnte ein schwarzes Fahrzeug mit Epsteins echter Leiche unbemerkt von der Laderampe wegfahren.
Zahlreiche Ungereimtheiten in der Todesnacht
Diese Enthüllungen, über die zuerst die „Daily Mail“ berichtete, dürften die Spekulationen um Epsteins Tod weiter anheizen. In der Nacht seines mutmaßlichen Suizids kam es zu zahlreichen Pannen und Unregelmäßigkeiten:
- Mehrere Überwachungskameras in Epsteins Gefängnistrakt fielen aus
- Regelmäßige Kontrollgänge der Gefängnismitarbeiter unterblieben teilweise
- Epsteins Zellengenosse wurde einen Tag vor dem Tod verlegt
- Ein späterer Untersuchungsbericht des US-Justizministeriums sprach von „schweren und systematischen Versäumnissen“
Weitere rätselhafte Funde in den Akten
Zwei weitere Entdeckungen in den Epstein-Akten geben zusätzlich Rätsel auf. Auf Aufnahmen einer Überwachungskamera ist um 22.39 Uhr ein orangefarbener Schatten zu sehen, der direkt an der Treppe zu Epsteins Zelle vorbeihuscht. Jahrelang hatten Behörden behauptet, niemand habe diesen Bereich in der Todesnacht betreten.
Ein weiterer Fund: Der zuständige Generalstaatsanwalt scheint Epsteins Tod einen Tag zu früh gemeldet zu haben. Ein Brief seiner Behörde trägt das Datum 9. August 2019, obwohl Epstein offiziell erst am 10. August tot aufgefunden wurde. Das US-Justizministerium spricht von einem Tippfehler.
Medizinische Beweise und offene Fragen
Fotos unmittelbar nach der Entdeckung der Leiche zeigen erfolglose Wiederbelebungsversuche. Epsteins Gesicht erscheint rot angelaufen und geschwollen, deutliche Würgemale sind am Hals sichtbar. Eine CT-Aufnahme dokumentiert die durch das Erhängen gebrochene Halswirbelsäule des Sexualverbrechers.
Trotz dieser medizinischen Beweise bleiben zahlreiche Fragen offen. Die jüngsten Enthüllungen über das Medien-Täuschungsmanöver werfen ein neues Licht auf die Umstände von Epsteins Tod und lassen Zweifel an der offiziellen Darstellung weiter wachsen.



