Münchner Mietwagen-Betrug: Verdächtiges Pärchen von Azoren an Deutschland ausgeliefert
Die portugiesische Kriminalpolizei hat ein Pärchen an Deutschland ausgeliefert, das im Raum München des schweren Betrugs beschuldigt wird. Es handelt sich um zwei portugiesische Staatsbürger, wie die Behörden in Lissabon mitteilten.
Vorwürfe des organisierten Luxusauto-Betrugs
Der 32-jährige Mann und die 23-jährige Frau sollen im September des vergangenen Jahres mehrere Luxusfahrzeuge gemietet haben. Anstatt diese zurückzugeben, schafften sie die Autos ins Ausland und verkauften sie dort über eine kriminelle Organisation weiter. Der Mann wird zudem beschuldigt, in Deutschland weitere Personen für diese kriminellen Aktivitäten angeworben zu haben.
Festnahme auf den Azoren und Auslieferung
Nach ihrer Rückkehr nach Portugal wurden die beiden Verdächtigen am 28. Januar in Ponta Delgada auf der Azoren-Insel São Miguel festgenommen. Tausende Kilometer vom Tatort in München entfernt griff die portugiesische Polizei zu und leitete die Auslieferung an Deutschland ein. Dieser Fall unterstreicht die internationale Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden bei der Bekämpfung von organisiertem Betrug.
Die Ermittlungen in Deutschland laufen weiter, während die Verdächtigen nun den deutschen Behörden überstellt wurden. Dieser Vorfall zeigt die Risiken im Mietwagengeschäft und die Notwendigkeit strengerer Kontrollen, um solche kriminellen Machenschaften zu verhindern.



