Münchner Anschlagsprozess: Opfer erinnern sich an den schicksalhaften Moment
Vor einem Jahr lenkte der Afghane Farhad N. seinen Mini in das Ende einer Ver.di-Demo in München, wobei zwei Menschen starben und zahlreiche weitere verletzt wurden. Nun hat vor Gericht ein Prozess begonnen, in dem Überlebende des Anschlags als Zeugen aussagten und ihre traumatischen Erinnerungen an den Vorfall schilderten.
Zeugenaussagen im Gerichtssaal
Die Überlebenden beschrieben detailliert, wie sich der Moment des Aufpralls in ihr Gedächtnis eingebrannt hat. Ein Zeuge berichtete: "Und dann wird es schwarz", als das Auto in die Menschenmenge raste. Die Aussagen verdeutlichen die anhaltenden psychischen und physischen Folgen für die Betroffenen, die noch heute mit den Ereignissen kämpfen.
Hintergrund des Anschlags
Der Vorfall ereignete sich im Februar 2025 während einer Demonstration der Gewerkschaft Ver.di in München. Farhad N., der als Tatverdächtiger vor Gericht steht, soll das Fahrzeug absichtlich in die Demo gelenkt haben. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf seine Motive und den genauen Ablauf der Tat.
Der Prozess wirft Fragen zur Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen und zur Aufarbeitung solcher Gewalttaten auf. Die Zeugenaussagen dienen nicht nur der Wahrheitsfindung, sondern auch der Anerkennung des Leids der Opfer und ihrer Familien.



