19-Jähriger in Monheim durch Schuss verletzt: Polizei sucht weiter nach Tätern und Waffe
Ein Treffen an Tischtennisplatten in Monheim hat am Montagabend ein gewaltsames Ende genommen. Ein 19-Jähriger wurde dabei durch einen Schuss verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch bislang bleiben die mutmaßlichen Täter und die Tatwaffe verschwunden.
Streit eskalierte an Tischtennisplatten
Der 19-Jährige hatte sich laut Polizeiangaben mit zwei Bekannten an einem Platz mit Tischtennisplatten verabredet, um einen vorangegangenen Streit zu klären. Vor Ort erschienen jedoch unerwartet fünf bis sechs Personen, die der junge Mann allesamt kannte. Aus dem Gespräch entwickelte sich schnell ein heftiger Streit, der in einer Schussabgabe auf den 19-Jährigen gipfelte.
Der Verletzte, der durch den Schuss nicht schwer verletzt wurde, flüchtete daraufhin zu in der Nähe wohnenden Angehörigen. Diese alarmierten umgehend die Polizei, die mit einem Großaufgebot am Tatort eintraf.
Polizei durchsucht Wohnungen ohne Erfolg
Die Ermittler konzentrierten sich schnell auf zwei Verdächtige, einen 19-Jährigen und einen 37-Jährigen. Beide Wohnungen wurden durchsucht, doch die Männer waren nicht anzutreffen. Auch die Tatwaffe, vermutlich eine Schusswaffe, blieb bei den ersten Ermittlungen unauffindbar.
Die Polizei sucht nun intensiv nach den beiden Männern, die an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Zeugen werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden, um weitere Hinweise zu liefern. Der Vorfall hat in der Gemeinde Monheim für Unruhe gesorgt, da Gewalttaten dieser Art dort selten sind.
Der 19-Jährige wurde medizinisch versorgt und konnte das Krankenhaus nach kurzer Behandlung wieder verlassen. Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei betont, dass alle verfügbaren Ressourcen genutzt werden, um die Täter schnellstmöglich zu fassen und die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären.



