„Kroatien-Krimi“: Neues Ermittlerduo auf Bewährungsprobe
Neues Duo im „Kroatien-Krimi“

Im 18. „Kroatien-Krimi“ des Ersten steht das neue Ermittlerinnen-Duo vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Die zentrale Frage: Können die beiden Frauen einander vertrauen? Valessa Matkovic (Romina Küper) und Stascha Novak (Jasmin Gerat) müssen sich in der Folge „Gefahr im Verzug“ nicht nur einem brutalen Sexualstraftäter stellen, sondern auch ihren eigenen Geheimnissen.

Eine Mission mit Hindernissen

Valessa ist nicht nur aus beruflichen Gründen von Zagreb nach Split gewechselt. Sie verfolgt eine eigene Mission, die sie vor ihrer Chefin verbirgt. Der Zuschauer hat dabei einen Wissensvorsprung: Während Stascha ahnt, dass ihre junge Kollegin etwas verschweigt, bleibt unklar, was genau Valessa antreibt. Die Spannung zwischen den Ermittlerinnen wird durch die überzeugende Darstellung von Gerat und Küper greifbar gemacht.

Psychologisch intensiver Kriminalfall

Drehbuchautor Christoph Darnstädt und Regisseurin Carolina Hellsgård schaffen einen Kriminalfall, der auf mehreren Ebenen fesselt. Der Serientäter Drago Varga (Felix Klare) entkommt immer wieder dank mächtiger Freunde. Valessa ist entschlossen, ihn mit allen Mitteln zu überführen – notfalls mit unzulässigen Methoden. Sie dringt maskiert in seine Villa ein, wo er gerade eine junge Frau bei sich hat. Doch Varga bemerkt sie, und Valessa muss fliehen.

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Ein Leichenfund und neue Fragen

Am nächsten Tag wird eine Wasserleiche entdeckt. Valessa ist überzeugt, dass es sich um die vermisste Kellnerin Jasna handelt, und verdächtigt Varga. Doch Jasnas Vater (Samuel Finzi) bestreitet dies. Stascha ermittelt nicht nur gegen den Täter, sondern auch gegen Valessas Geheimnis. Welche Rolle spielt deren angeblich gewalttätiger Freund Miran (Jasper Engelhardt)? Stascha ertappt Valessa bei unlauteren Methoden und muss entscheiden, wie weit sie gehen darf.

Ein Auge zudrücken?

Valessa argumentiert: „Dieser Typ ist ein reißendes Tier, Stascha. Wir müssen ihn unschädlich machen.“ Ihre Chefin zeigt sich kompromissbereit und drückt gelegentlich ein Auge zu. Jasmin Gerat erklärt im ARD-Interview: „Machtmissbrauch, Seilschaften und Korruption existieren, seit es die Menschheit gibt. Illegale Mittel sind unzulässig, aber bis zu einem gewissen Grad gilt: Hauptsache nicht erwischen lassen!“

Ob das Duo den Mörder stellt, erfahren Zuschauer am Donnerstag, 14. Mai um 20:15 Uhr im Ersten. Die Folge ist bereits in der Mediathek abrufbar.

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