Büro der rechtsextremen Partei „Der dritte Weg“ in Wittstock mit Steinen attackiert
Parteibüro von „Der dritte Weg“ in Wittstock beschädigt

Büro der rechtsextremen Partei „Der dritte Weg“ in Wittstock mit Steinen attackiert

In der brandenburgischen Stadt Wittstock ist es zu einem Angriff auf das Bürgerbüro der rechtsextremen Kleinstpartei „Der dritte Weg“ gekommen. Nur wenige Wochen nach der Eröffnung der Parteistelle wurde die Verglasung des Büros beschädigt, blieb jedoch intakt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem oder den Tätern.

Vorfall am Sonntagmorgen

Am Sonntagmorgen beobachteten Zeugen, wie ein unbekannter Mann Steine gegen die Fensterscheiben des Parteibüros warf. Ein Sprecher der Polizei bestätigte den Vorfall und teilte mit, dass die Verglasung dabei in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens ist nach Angaben der Behörden derzeit noch unklar und wird im Rahmen der laufenden Ermittlungen festgestellt.

Hintergrund der Partei

Die Kleinstpartei „Der dritte Weg“ gilt als rechtsextrem und orientiert sich an einer völkisch-nationalistischen Ideologie. Sie wird vom Brandenburger Verfassungsschutz beobachtet. Im Jahr 2024 nahm die Partei in Brandenburg sowohl an der Landtagswahl als auch an den Kommunalwahlen teil. Die Eröffnung des Bürgerbüros in Wittstock erfolgte erst vor kurzer Zeit, was den Vorfall besonders brisant macht.

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Reaktionen und weitere Schritte

Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und sucht nach dem Täter. Es wird geprüft, ob es sich bei dem Angriff um eine politisch motivierte Straftat handelt. Die Partei selbst hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Die Behörden betonen die Wichtigkeit, solche Vorfälle konsequent aufzuklären, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

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