Politisch motivierte Sachbeschädigung: Autovermietung in Halle mit Anti-ICE-Graffitis attackiert
Politische Graffitis an Autovermietung in Halle - Staatsschutz ermittelt

Politisch motivierte Attacke auf Autovermietung in Halle

In einer offenbar politisch motivierten Aktion sind auf dem Gelände einer Autovermietung in Halle (Saale) mehrere Fahrzeuge mit Graffitis beschmiert und beschädigt worden. Die unbekannten Täter richteten ihre Botschaften gezielt gegen die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement).

Umfangreiche Schäden und politische Botschaften

Nach ersten Ermittlungen der Polizei wurden insgesamt 13 Fahrzeuge mit politischen Inhalten besprüht. Die Graffitis zeigen deutlich die Ablehnung der US-Einwanderungsbehörde. Darüber hinaus wurden an fünf Fahrzeugen die Reifen mutwillig beschädigt, was die Intensität der Attacke unterstreicht.

Der entstandene Sachschaden bewegt sich nach Angaben des Betreibers im unteren fünfstelligen Bereich. Die Polizei hat am Tatort umfangreich Spuren gesichert und sucht nach Hinweisen, die zur Identifizierung der Täter führen könnten.

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Ermittlungen durch den polizeilichen Staatsschutz

Die strafrechtlichen Ermittlungen in diesem Fall werden vom polizeilichen Staatsschutz geführt. Dies deutet darauf hin, dass die Behörden von einer politisch motivierten Straftat ausgehen. Die Sachbeschädigungen wurden am Montagmorgen angezeigt, nachdem Mitarbeiter der Autovermietung die beschädigten Fahrzeuge entdeckt hatten.

Die genauen Inhalte der Graffitis wurden von der Polizei nicht im Detail veröffentlicht, jedoch bestätigte ein Polizeisprecher, dass sich diese eindeutig gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE richteten. Die Einrichtung gilt international als umstritten, insbesondere aufgrund ihrer Praktiken bei der Einwanderungskontrolle.

Die Autovermietung in Halle musste vorübergehend ihren Betrieb einschränken, um die Schäden dokumentieren und erste Reparaturmaßnahmen einleiten zu können. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten, sich zu melden.

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