Polizei findet Schmuck, Bargeld und geladene Waffe bei Kontrolle von Mercedes GLC
Polizei findet Schmuck, Bargeld und Waffe in Mercedes

Überraschender Fund bei nächtlicher Verkehrskontrolle

In der Nacht zum Sonntag, dem 22. Februar, führten Zivilfahnder an der Galeriestraße eine Kontrolle an einem Mercedes GLC durch. Die drei Insassen, im Alter von 20, 29 und 32 Jahren, waren der Polizei bereits bekannt und wiesen insgesamt etwa 110 Akteneinträge auf, unter anderem wegen Körperverletzung, Raub und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der jüngste der Männer, 20 Jahre alt, hatte allein 50 Einträge, inklusive einer verbüßten Haftstrafe.

Verdächtiges Verhalten führt zu Durchsuchung

Die Beamten wurden auf das Fahrzeug aufmerksam, als sie beobachteten, wie die Innenraumbeleuchtung angeschaltet war und die Männer eine Tasche herumreichten. Als die Polizisten an die Scheibe klopften und eine Kontrolle ankündigten, zeigte mindestens einer der Insassen nervöses Verhalten und versuchte, die Tasche zu verdecken. Dieses verdächtige Verhalten veranlasste die Beamten zu einer genaueren Untersuchung.

Inhalt der Tasche: Schmuck, Uhren und Bargeld

Bei der Durchsuchung der Tasche fanden die Polizisten etwa 80 Gegenstände, darunter Goldschmuck, Luxusuhren von Marken wie Cartier, Broschen, ein tibetisches Medaillon und eine mit seltenen Steinen möglicherweise bestückte Schmuckspinne. Zusätzlich wurden mehrere Tausend Euro Bargeld sichergestellt. Die Echtheit der Schmuckstücke und Uhren ist noch ungeklärt; wären sie echt, könnte der Wert einzelner Teile bis zu 5.000 Euro betragen.

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Geladene Waffe und weiteres Beweismaterial

Nachdem die Männer das Fahrzeug verlassen hatten, entdeckten die Beamten unter dem Beifahrersitz eine geladene Pistole, hergestellt in Kroatien, vom Typ 9x19 Halbautomatik. Die Waffe war mit vollem Magazin ausgestattet und hätte mit einem weiteren Handgriff schussbereit sein können. Zusätzlich fanden die Polizisten Masken, Handfesseln, Handschellen und Handschuhe im Fahrzeug. Keiner der Insassen konnte einen gültigen Waffenschein vorweisen.

Hausdurchsuchungen und fehlende Aussagen

Im Anschluss an die Kontrolle führte die Polizei Hausdurchsuchungen bei zwei der drei Männer durch, bei denen insgesamt mehr als 20.000 Euro beschlagnahmt wurden. Die Herkunft des Geldes und der Schmuckstücke bleibt unklar, da sich die Insassen nicht dazu äußerten. Nur der älteste der drei Männer gab an, mit den Funden nichts zu tun zu haben. Die Polizei vermutet, dass es sich bei den Gegenständen möglicherweise um Diebesgut handelt, konnte sie jedoch noch keinem konkreten Einbruch zuordnen.

Freilassung und weitere Ermittlungen

Das Trio wurde nach einer Anzeige wegen Waffenbesitzes ohne Erlaubnis vorläufig freigelassen. Die Ermittlungen dauern an, um die Herkunft der Wertsachen und die genauen Umstände des Falls aufzuklären. Polizeisprecher Christian Drexler und der Leiter des Kommissariats 51, Stefan Wittmann, betonten die Bedeutung des Fundes und zeigten Fotos der sichergestellten Waffe.

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