Großkontrolle auf der Leopoldstraße: Münchner Polizei stellt zahlreiche Verstöße fest
In einer nächtlichen Schwerpunktaktion hat die Münchner Polizei von Freitagabend bis Samstagfrüh auf der Leopoldstraße Dutzende Fahrer herausgefischt, die gegen Verkehrsregeln verstießen. Die Kontrolle, die nördlich des Siegestors begann, offenbarte ein besorgniserregendes Bild: Viele Autofahrer waren deutlich zu schnell unterwegs, besonders in den Abendstunden.
Drogen, Alkohol und Raserei mitten in der Stadt
Die Polizeiinspektionen Schwabing, Maxvorstadt und Milbertshofen führten gemeinsam mobile und stationäre Kontrollen durch. Dabei wurden drei Strafanzeigen erstellt, darunter eine wegen Trunkenheit im Verkehr und zwei wegen Beleidigungen. Zusätzlich gab es 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Die Beamten stellten fest, dass drei Fahrer unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol standen. In diesen Fällen verhinderten sie die Weiterfahrt wegen erhöhter Verkehrsgefahr. Weitere Vergehen umfassten 17 Anzeigen wegen unnötigen Lärms, vier Rotlichtverstöße und eine Anzeige wegen erheblicher technischer Mängel an einem Fahrzeug.
Tempoverstöße und Konsequenzen für die Fahrer
Bei den stationären Geschwindigkeitsmessungen registrierte die Polizei 65 Fahrer, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten. Der schnellste Fahrer war mit 100 km/h unterwegs, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren. Als Konsequenz hagelte es Verwarnungen, Fahrverbote und Bußgelder:
- 18 Anzeigen wegen Tempoverstößen
- 12 Fahrverbote
- 47 Verwarnungen
Die Polizei sprach zudem mehrere Verwarnungen aus und unterband in drei Fällen die Weiterfahrt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Diese Großkontrolle unterstreicht die anhaltenden Probleme mit Raserei, Drogen und Alkohol im städtischen Verkehr, die regelmäßig zu solchen Einsätzen führen.



