Großeinsatz in Münchner U-Bahn: Polizisten in Kettenhemden durchsuchen Zug nach Messerdrohung
Polizei in Kettenhemden durchsucht Münchner U-Bahn nach Messer

Spektakulärer Polizeieinsatz in Münchner U-Bahn: Kettenhemden gegen Messerdrohung

Am Donnerstagabend, dem 10. April 2026, gegen 18 Uhr, löste ein aufmerksamer Fahrgast in der Münchner U-Bahn-Linie 2 einen massiven Polizeieinsatz aus. Der Zeuge berichtete, eine Frau in einem voll besetzten Zug habe mit einem Messer hantiert. Umgehend verständigte er den Notruf, woraufhin die Einsatzzentrale mehr als zehn Streifenwagen alarmierte.

U-Bahn-Betrieb wird gestoppt und Zug durchsucht

Die Polizei stoppte die U2 an der Station Karl-Preis-Platz und begann mit einer umfassenden Durchsuchung des Zuges und des Bahnhofs. Besonders auffällig waren dabei Spezialkräfte des Unterstützungskommandos (USK), die mit speziellen Kettenhemden zum Schutz vor Messerangriffen ausgerüstet waren. Diese ungewöhnliche Schutzausrüstung, kombiniert mit Stäben zur Abwehr, sollte die Beamten bei einem möglichen Angriff schützen.

Während des Berufsverkehrs herrschte großer Andrang in den Zügen und auf den Bahnsteigen. Die Passagiere verfolgten den Einsatz laut Zeugenberichten mit Interesse, aber ohne größere Aufregung. Die Lage in der U-Bahn blieb insgesamt entspannt, obwohl die Polizisten den voll besetzten Zug gründlich überprüften.

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Keine verdächtige Frau gefunden – Videoauswertung läuft

Trotz der intensiven Suche konnte die verdächtige Frau mit dem Messer nicht aufgefunden werden. Es ist bislang unklar, wo sie eingestiegen ist oder an welchem Bahnhof sie die U2 verlassen hat. Die Polizei wertet derzeit die Aufzeichnungen der Videokameras im Zug sowie die Sicherheitskameras an den betroffenen Bahnhöfen aus.

Ein Polizeisprecher teilte mit, dass bisher weder eine verdächtige Person auf den Videos erkannt noch identifiziert werden konnte. Nach aktuellem Stand sei keine strafbare Handlung oder Gefährdung von Personen erkennbar. Der Einsatz verlief somit ohne Festnahmen oder Zwischenfälle, bleibt aber aufgrund der ungewöhnlichen Ausrüstung der Spezialkräfte in Erinnerung.

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