Münchner Polizei stoppt illegales Autorennen mit über 150 km/h auf der Ingolstädter Straße
Polizei stoppt Raser mit über 150 km/h in München

Münchner Polizei stoppt illegales Autorennen mit über 150 km/h auf der Ingolstädter Straße

Die Münchner Polizei hat in der Nacht auf Sonntag, den 1. März 2026, zwei Raser bei einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen auf der Ingolstädter Straße aus dem Verkehr gezogen. Ein 21-jähriger Serbe am Steuer eines BMW und ein 24-jähriger Deutscher in einem Mercedes lieferten sich ein illegales Rennen, das unmittelbar vor den Augen einer uniformierten Streife stattfand.

Raserei mit über 150 km/h bei erlaubten 50 km/h

Gegen 3 Uhr morgens beobachteten die Beamten die beiden Fahrzeuge am Frankfurter Ring, die beim Umschalten der Ampel auf Grün reichlich Gummi gaben und anschließend in ein wildes Rennen verwickelt waren. Laut Polizeiangaben erreichten der BMW und der Mercedes auf der Ingolstädter Straße, die über den Frankfurter Ring bis zur Schenkendorfstraße führt, Geschwindigkeiten von über 150 km/h, obwohl dort nur Tempo 50 erlaubt ist. Diese extreme Geschwindigkeitsüberschreitung stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung dar und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer erheblich.

Fluchtversuch und Festnahme an Halter-Adresse

Die Polizei versuchte, die Fahrzeuge mittels Martinshorn und Blaulicht anzuhalten. Während der 21-jährige BMW-Fahrer stoppte und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden konnte, beschleunigte der 24-jährige Mercedes-Fahrer und flüchtete. Die Beamten ermittelten jedoch die Halter-Anschrift des Mercedes und trafen den Mann an der entsprechenden Adresse an. Beide in München wohnenden Männer verlieren vorübergehend ihre Führerscheine und müssen mit ernsten Konsequenzen rechnen.

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Anzeigen wegen verbotenem Rennen und Verkehrsverstößen

Die beiden Raser werden nun wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und diverser Verstöße nach der Straßenverkehrsordnung angezeigt. Zu den Vorwürfen zählen neben der extremen Geschwindigkeitsüberschreitung auch das riskante Fahrverhalten und die Flucht vor der Polizei. Dieser Vorfall unterstreicht die Gefahren von illegalen Straßenrennen und die entschlossenen Maßnahmen der Münchner Polizei, um solche Vergehen zu bekämpfen und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

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