Großalarm an Rostocker Schule: 30 Verletzte nach Reizgas-Attacke
In Rostock-Toitenwinkel ist es am Freitagvormittag zu einem dramatischen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gekommen. An der allgemeinbildenden Baltic-Schule in der Pablo-Picasso-Straße wurden insgesamt 30 Personen verletzt, nachdem ein 16-jähriger Schüler mutmaßlich Reizgas versprüht haben soll.
Massiver Rettungseinsatz mit acht Fahrzeugen
Gegen 10.30 Uhr alarmierte die Schulleitung die Einsatzkräfte. Während einer Pause im Schulgebäude hatte der Jugendliche das Reizgas freigesetzt. Mehrere Schüler klagten umgehend über Atembeschwerden und andere gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Die Berufsfeuerwehr Rostock rückte mit einem Großaufgebot an: Acht Fahrzeuge und etwa 20 Beamte aus Feuerwehr und Rettungsdienst eilten zur Schule. Vor Ort wurden alle Betroffenen medizinisch untersucht und versorgt. Glücklicherweise waren nach Polizeiangaben keine Krankenhausbehandlungen notwendig.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Polizeibeamte konnten das mutmaßlich verwendete Reizgasspray im Schulgebäude sicherstellen. Gegen den 16-Jährigen wurden Ermittlungen aufgenommen. Er steht im Verdacht, gefährliche Körperverletzung begangen zu haben.
Die genauen Umstände der Tat und die Motive des Schülers werden derzeit von den Ermittlungsbehörden geprüft. Die Schule hat den Vorfall an die zuständigen Stellen gemeldet und kooperiert vollumfänglich mit den Behörden.



