Rostock: Wohnanhänger in Flammen aufgegangen - Kripo ermittelt nach Brandstiftung
Rostock: Wohnanhänger niedergebrannt - Kripo ermittelt

Rostock: Wohnanhänger in Flammen aufgegangen - Kripo ermittelt nach Brandstiftung

In Rostock-Schmarl hat sich in der Nacht zu Freitag ein dramatischer Brandvorfall ereignet. Ein Wohnanhänger, der am Kolumbusring abgestellt war, brannte vollständig nieder. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen übernommen.

Feuerwehr im Großeinsatz

Gegen 21.10 Uhr am Donnerstagabend, dem 26. Februar, schlugen plötzlich riesige Flammen in die Höhe. Passanten alarmierten umgehend die Feuerwehr und die Polizei über den Notruf. Die Einsatzkräfte eilten zum Kolumbusring, wo sich das Feuer bereits auf umstehende Bäume auszubreiten begann.

„Der Wohnwagen brannte vollständig nieder“, teilte die Polizei am Freitagnachmittag mit. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr war der Schaden enorm. Die Ermittler schätzen den entstandenen Sachschaden auf 5000 Euro.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Die Kriminalpolizei Rostock hat die Untersuchungen übernommen und ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer. Laut Polizeipräsidium Rostock deuten erste Erkenntnisse darauf hin, dass der Wohnanhänger vorsätzlich in Brand gesetzt wurde.

Die Ermittler sind nun auf der Suche nach Zeugen und möglichen Tatverdächtigen. Wer in der Nähe des Kolumbusrings in Schmarl zwischen 20.30 und 21.30 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden.

Weiterer Feuer-Vorfall in Lütten Klein

Bereits wenige Stunden vor dem Wohnanhänger-Brand gab es in Rostock einen weiteren Vorfall mit Feuer. In Lütten Klein sollen Jugendliche versucht haben, ein Feuer zu legen.

Gegen 18.40 Uhr meldeten Zeugen Rauch, der an der Rückseite des Hauses in der Ahlbecker Straße 8 emporstieg. Auch hier konnten die Täter unerkannt fliehen, bevor die Einsatzkräfte eintrafen.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Polizei Rostock bittet in beiden Fällen um Mithilfe der Bevölkerung. Wer etwas zu den Vorfällen gesehen hat oder Informationen zu den Tatverdächtigen besitzt, soll sich beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 melden.

Die Ermittler betonen, dass auch scheinbar unbedeutende Hinweise wichtig sein können, um die Täter zu identifizieren und weitere Vorfälle zu verhindern.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration