Rostockerin verliert 28.000 Euro bei Online-Investition: Polizei ermittelt nach Betrugsvorfall
Eine 59-jährige Frau aus Rostock ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei um mindestens 28.000 Euro betrogen worden. Die Frau hatte ursprünglich die Absicht, ihr Geld gewinnbringend anzulegen, und zahlte ab Dezember 2024 mehrmals auf die Handelsplattform eines Online-Brokers ein.
Vorgehensweise des Betrügers
Der Anbieter ermutigte die Rostockerin, erneut zu investieren, um ihre vermeintlich hohen Renditen noch weiter zu steigern. Dies geschah durch wiederholte Aufforderungen, zusätzliche Gelder einzuzahlen, während gleichzeitig unrealistische Gewinnversprechungen gemacht wurden.
Als die Frau schließlich versuchte, Geld von der Plattform abzuheben, wurde ihr dieses nicht ausgezahlt. Der vermeintliche Kundenservice war plötzlich nicht mehr erreichbar, was die Betroffene in eine finanzielle Notlage brachte.
Polizeiliche Ermittlungen laufen
Die Geschädigte erstattete am Mittwoch Strafanzeige bei der Polizei, die nun intensiv ermittelt. Die Behörden prüfen die genauen Umstände des Falls, einschließlich der Identität des Online-Brokers und der technischen Spuren, die zur Aufklärung führen könnten.
Experten warnen vor solchen Betrugsmaschen und raten Anlegern, stets die Seriosität von Plattformen zu überprüfen, bevor sie Geld investieren. Besonders bei unrealistischen Renditeversprechungen ist erhöhte Vorsicht geboten.
Dieser Vorfall unterstreicht die Risiken von Online-Investitionen und die Notwendigkeit, sich vorab umfassend zu informieren. Die Polizei bittet potenzielle weitere Opfer, sich zu melden, um die Ermittlungen zu unterstützen.



