Unfall mit junger Mutter und Baby gibt Rätsel auf
Nach einem Auffahrunfall hatte ein Wagen einen massiven Zaun durchbrochen. Wie es zu dem Unfall gekommen war, ist indes noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Hindenburg – Ein Albtraum für eine junge Familie
Einen wahren Albtraum muss eine junge Mutter eines noch nicht mal vier Wochen alten Babys am Freitag erlebt haben. Die 30-Jährige war mit ihrem Säugling im Auto unterwegs, als sie im Templiner Ortsteil Hindenburg in einen Unfall verwickelt wurde. Der Pkw, in dem die Frau mit ihrem Baby fuhr, hatte den Zaun eines Grundstücks durchbrochen und war an einem Baum auf einer Rasenfläche zum Stehen gekommen.
Unfallhergang noch ungeklärt
Welches Drama sich dort abgespielt hat und wie es zu dem Unfall gekommen war, ist noch weitgehend ungeklärt. Fest steht, dass es sich um einen Auffahrunfall handelt. Beteiligt war die junge Mutter, die mit einem Pkw auf der Bundesstraße 109 unterwegs war. Ihr war offenbar ein Transporter in das Heck gefahren. Hinter dessen Steuer saß ein 61-jähriger Mann, informierte am Freitag Marcel Patzwahl von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost in Frankfurt/Oder auf Nachfrage der Redaktion.
Unklar ist, ob die Pkw-Fahrerin von der Fahrbahn nach rechts abbiegen wollte. Fakt ist aber, dass ihr Wagen den massiven Gartenzaun eines Grundstücks durchbrach und an einem Baum auf der Rasenfläche zum Stehen kam. Mutter und Kind wurden zunächst von einem Notarzt und Einsatzkräften des Rettungsdienstes versorgt und anschließend für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.
Kriminalpolizei ermittelt
Momentan ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung, so Marcel Patzwahl. Ob es dabei bleibt, werde sich bei einer Befragung der Unfallbeteiligten herausstellen. Der Fall liegt jetzt bei der Kriminalpolizei. Die entstandenen Sachschäden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro, so der Pressesprecher.
Neben dem Pkw war ein Transporter an dem Unfall beteiligt. Neben dem Rettungsdienst und der Polizei wurden auch die Templiner Feuerwehrleute alarmiert. Sie mussten an der Unfallstelle allerdings nicht mehr aktiv werden und konnten ihren Einsatz abbrechen.



