In Ueckermünde kam es am Samstagabend zu einem Schornsteinbrand in einem Einfamilienhaus in der Chausseestraße. Die Polizei teilte mit, dass der Brand gegen 20 Uhr gemeldet wurde.
Ungewöhnliche Rauchentwicklung
Der 58-jährige Hauseigentümer hatte den Kaminofen im Erdgeschoss beheizt, als er eine ungewöhnliche Rauchentwicklung bemerkte und sofort die Feuerwehr rief. Die 64-jährige Mitbewohnerin und die 35-jährige Tochter hielten sich zu diesem Zeitpunkt im Garten auf und blieben unverletzt.
„Aufgrund der ausgehenden Wärmeübertragung durch den Schornsteinbrand konnte ein Entzünden auf das angrenzende Gebälk nicht verhindert werden“, erklärte der Polizeiführer vom Dienst, Sebastian Meinhardt. Die Flammen griffen auf die Holzkonstruktion über, was zu einem erheblichen Schaden führte.
Großaufgebot der Feuerwehr
Neben den Beamten des Polizeireviers Ueckermünde rückten die Feuerwehren aus Ueckermünde und Bellin mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 22 Kameraden an. Die Einsatzkräfte arbeiteten mehrere Stunden daran, den Brand zu löschen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Der Schornsteinfegermeister sperrte die Feuerstelle, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das Einfamilienhaus ist trotz des Brandes weiterhin bewohnbar. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 30.000 Euro beziffert.
Straßensperrung und Verkehrsbeeinträchtigungen
Für die Dauer der Löscharbeiten war die Chausseestraße für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.



