Schüsse aus fahrendem BMW: Münchner Polizei stoppt Trio mit Schreckschusspistole
Schüsse aus BMW: Polizei stoppt Trio mit Schreckschusswaffe

Schüsse aus fahrendem BMW: Münchner Polizei stoppt Trio mit Schreckschusspistole

In den frühen Morgenstunden eines Samstags kam es auf der Moosacher Triebstraße in München zu einem gefährlichen Zwischenfall. Eine Polizeistreife, die am Straßenrand geparkt hatte, wurde Zeuge, wie aus einem vorbeifahrenden BMW mehrere Schüsse abgefeuert wurden. Die Beamten reagierten sofort und nahmen die Verfolgung auf, um das Fahrzeug zu stoppen.

Verfolgung und Kontrolle führen zu Festnahme

Die Polizisten setzten eine Verkehrskontrolle durch und hielten den BMW an. Im Fahrzeug saßen drei Männer: ein 49-jähriger Fahrer sowie ein 18-jähriger und ein 17-jähriger Beifahrer, alle aus dem Landkreis Dachau. Bei der Befragung gaben die Insassen zunächst an, dass die Knallgeräusche von Böllern stammten, die sie geworfen hätten.

Diese Behauptung erwies sich jedoch schnell als Schutzbehauptung. Bei einer gründlichen Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten keine Feuerwerkskörper, stattdessen entdeckten sie eine sogenannte PTB-Waffe, besser bekannt als Schreckschusspistole. Diese war geladen und hatte offenbar zu den Schüssen geführt.

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Geständnis und rechtliche Konsequenzen

Der 18-jährige Beifahrer gestand schließlich, dass er mit der Schreckschusspistole aus dem fahrenden Auto geschossen hatte. Die Polizei stellte die Waffe sicher, ebenso wie dazugehörige Patronenhülsen und den Fahrzeugschlüssel. Gegen den 18-Jährigen wurde Anzeige erstattet, da er gegen das Waffengesetz verstoßen hatte – er besaß keinen Waffenschein.

Schreckschusswaffen sind für Laien oft kaum von echten Feuerwaffen zu unterscheiden und erzeugen sehr ähnliche Knallgeräusche, was zu gefährlichen Verwechslungen führen kann. Dieser Vorfall unterstreicht die Risiken, die mit dem illegalen Besitz und Gebrauch solcher Waffen verbunden sind.

Die Münchner Polizei betont, dass solche Vorfälle ernst genommen werden und konsequent verfolgt werden. Die Beamten handelten in diesem Fall schnell und entschlossen, um mögliche weitere Gefahren zu verhindern. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an, und es wird geprüft, ob weitere rechtliche Schritte gegen die Beteiligten eingeleitet werden.

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