Sechs Spiele Sperre für Gerard Piqué nach Schiedsrichter-Eklat
Sechs Spiele Sperre für Piqué nach Eklat

Madrid - Der frühere Fußballstar und heutige Clubbesitzer Gerard Piqué ist in Spanien nach einem Eklat beim Spiel seines FC Andorra gegen Albacete hart bestraft worden. Der 39-jährige Ex-Profi des FC Barcelona wurde wegen „leichter Gewalt gegen die Schiedsrichter“ für sechs Spiele gesperrt, teilte das Disziplinarkomitee des spanischen Fußballverbands (RFEF) mit. Gegen Piqué wurde außerdem eine zweimonatige Funktionssperre verhängt.

Vorfall beim Zweitliga-Spiel

Die Vorfälle ereigneten sich am vergangenen Freitag beim Zweitliga-Spiel im Pyrenäen-Fürstentum, das die Gäste aus Albacete mit 1:0 gewannen. Der Schiedsrichter hielt im Spielbericht fest, dass Piqué sowohl zur Halbzeit als auch nach Abpfiff ihn und weitere Offizielle verbal attackiert und bedroht habe.

Piqués Äußerungen

Demnach soll der Weltmeister von 2010 und Ex-Mann von Popstar Shakira unter anderem gesagt haben: „Geht lieber mit Eskorte raus, damit euch nichts passiert“ sowie „In einem anderen Land würde man euch fertigmachen, aber hier in Andorra sind wir ein zivilisiertes Land“. Die Äußerungen richteten sich laut Spielbericht unter anderem auch an den Spielbeobachter.

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Weitere Strafen

Neben Piqué wurden weitere Clubverantwortliche bestraft. Darüber hinaus verhängte der Verband Maßnahmen gegen den Verein selbst. Der VIP- und Logenbereich des Stadions wird vorübergehend geschlossen, zusätzlich muss der Club - der in der zweiten Liga Spaniens vier Runden vor Saisonende Platz zehn von insgesamt 22 Teams belegt - eine Geldstrafe von 1.500 Euro zahlen.

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