Schweiz: Sechs Tote bei verheerendem Linienbus-Brand in Kerzers - Polizei spricht von menschlichem Verschulden
Bei einem katastrophalen Brand in einem Linienbus sind in der Schweiz sechs Menschen ums Leben gekommen. Das schwere Unglück ereignete sich im Ort Kerzers im Kanton Freiburg und hat die Region in tiefe Trauer gestürzt.
Tragödie mit zahlreichen Opfern
Die Polizei des Kantons Freiburg bestätigte am Abend des Vorfalls, dass neben den sechs Todesopfern mindestens vier weitere Personen verletzt wurden. Drei dieser Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand und kämpfen um ihr Leben. Besonders tragisch: Auch ein Rettungssanitäter, der bei den Löscharbeiten im Einsatz war, erlitt Verletzungen.
Augenzeugenberichte und Polizeiermittlungen
Die Zeitung „Blick“ zitiert einen Augenzeugen, der schockierende Details schildert. Demnach soll ein Mann im Bus Benzin ausgeschüttet und sich anschließend selbst in Brand gesetzt haben. Die Polizei bestätigte diese spezifische Darstellung zwar nicht in allen Details, stellte jedoch klar, dass der Brand durch menschliches Verschulden ausgelöst wurde. Die Ermittlungen zur genauen Ursache und zum Tathergang laufen auf Hochtouren.
Meterhohe Flammen und dramatische Szenen
In sozialen Medien kursierten bereits kurz nach dem Vorfall erschütternde Bilder und Videos. Zu sehen waren:
- Meterhohe Flammen, die den gesamten Bus erfassten
- Eine gewaltige Rauchsäule, die weit in den Himmel ragte
- Völlig ausgebrannte Fahrzeugreste nach dem Löschangriff der Feuerwehr
- Zahlreiche Schaulustige, die das brennende Gefährt mit ihren Handykameras filmten
Die Feuerwehr konnte die Flammen zwar unter Kontrolle bringen, doch der Bus brannte komplett aus und ist nur noch ein rauchender Trümmerhaufen.
Betroffenes Unternehmen und Rettungseinsatz
Bei dem verunglückten Fahrzeug handelt es sich um einen Bus des Unternehmens Postauto, das in der Schweiz vor allem Linienverbindungen im ländlichen Raum anbietet. Der Rettungseinsatz dauerte bis in die späten Abendstunden an, wie die Polizei des Kantons Freiburg auf ihrer Facebook-Seite mitteilte. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um Verletzte zu versorgen und die Unglücksstelle abzusichern.
Die genauen Umstände, die zu dieser Tragödie führten, werden derzeit von den Ermittlungsbehörden intensiv aufgeklärt. Die Polizei bittet Zeugen, sich mit Informationen zu melden, die zum Verständnis des Hergangs beitragen könnten.



