Neue Vorwürfe gegen Shia LaBeouf: Homophobe Attacke beim Mardi Gras in New Orleans
Shia LaBeouf: Neue Vorwürfe homophober Attacke in New Orleans

Skandal um Shia LaBeouf: Neue Vorwürfe homophober Attacke in New Orleans

Der skandalumwitterte Hollywood-Schauspieler Shia LaBeouf steht erneut im Zentrum schwerwiegender Vorwürfe. Nach seiner bereits bekannten Festnahme während der Mardi-Gras-Feierlichkeiten in New Orleans erheben nun zwei Männer neue Anschuldigungen: LaBeouf soll sie bei einem Angriff gezielt homophob beschimpft haben. Während der Schauspieler nach seiner Freilassung direkt zurück ins Partygetümmel stürzte, werfen die Vorwürfe drängende Fragen an die Ermittlungsbehörden auf.

Homophobe Beschimpfungen im Fokus der Ermittlungen

Jeffrey Damnit, eines der mutmaßlichen Opfer, erklärte gegenüber Medien, LaBeouf habe ihn nicht nur körperlich angegriffen, sondern dabei auch mit homophoben Beleidigungen überzogen. Laut Berichten des britischen Guardian legte Damnit sogar ein Video vor, das diese Beschimpfungen dokumentieren soll. Ein weiterer Mann, der ebenfalls Ziel des Angriffs gewesen sein soll, bestätigte die Wortwahl des Schauspielers.

Besonders problematisch: Die homophobe Formulierung findet sich im ursprünglichen Polizeibericht, in dem LaBeouf mit den Worten zitiert wird: "Diese [homophobes Schimpfwort] haben mich in den Knast gebracht." Im offiziellen Polizei-Statement, das am darauffolgenden Dienstag veröffentlicht wurde, fehlt dieser entscheidende Hinweis jedoch vollständig. Diese Diskrepanz wirft erhebliche Zweifel an der Transparenz der Ermittlungen auf.

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Feierlaune trotz ernster Vorwürfe

Shia LaBeouf kam kurz nach seiner Festnahme wieder auf freien Fuß und zeigte sich unbeeindruckt von den schwerwiegenden Vorwürfen. Aufnahmen aus New Orleans zeigen den Schauspieler in der feiernden Menge, mit seinen Entlassungspapieren demonstrativ im Mund. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs verbreitete er auf der Plattform X die kryptische Botschaft "Befreit mich" – ein deutliches Signal seiner Haltung zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.

Der Anwalt Michael Kennedy, der mit dem mutmaßlichen Opfer Damnit befreundet ist, äußerte gegenüber dem Guardian deutliche Kritik an der Vorgehensweise der Polizei. In Louisiana können Hassverbrechen strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie aufgrund von Rasse, Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung verübt werden. Das Verschwinden der homophoben Formulierung aus der offiziellen Polizeimitteilung bezeichnete Kennedy als "bemerkenswert und höchst fragwürdig".

Lange Liste von Vorfällen und juristischen Auseinandersetzungen

Der aktuelle Vorfall reiht sich ein in eine lange Liste von Zwischenfällen, die das Image des Schauspielers nachhaltig beschädigt haben:

  • 2017 wurde LaBeouf in New York wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit und ordnungswidrigen Verhaltens festgenommen und zu einem gerichtlich angeordneten Entzug verurteilt.
  • Im selben Jahr folgten Festnahmen in Georgia wegen ähnlicher Vergehen, die in einer Bewährungsstrafe mündeten.
  • 2020 wurde der Schauspieler in Los Angeles wegen leichter Körperverletzung und geringfügigem Diebstahl angeklagt.
  • Ebenfalls 2020 reichte die englische Sängerin FKA Twigs eine Klage ein, in der sie LaBeouf körperlichen und emotionalen Missbrauch während ihrer Beziehung vorwarf. Die Parteien einigten sich schließlich außergerichtlich.

Die aktuellen Vorwürfe der homophoben Attacke stellen nicht nur eine weitere Eskalation in der Karriere des umstrittenen Schauspielers dar, sondern werfen auch grundlegende Fragen zum Umgang mit Hassverbrechen und zur Transparenz polizeilicher Ermittlungen auf. Während LaBeouf weiter feiert, warten die mutmaßlichen Opfer auf Gerechtigkeit – und die Öffentlichkeit auf klare Antworten der Behörden.

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