Mindestens fünf Tote bei Stegeinsturz in Nordspanien: Tragödie an Strand von El Bocal
Stegeinsturz in Spanien: Mindestens fünf Tote an Strand El Bocal

Mindestens fünf Tote bei Stegeinsturz in Nordspanien: Tragödie an Strand von El Bocal

Ein verheerender Stegeinsturz hat im Norden Spaniens mindestens fünf Menschenleben gefordert. Der Unfall ereignete sich am späten Nachmittag des 3. März 2026 am felsigen Strand El Bocal, der nördlich der Regionalhauptstadt Santander in der Region Kantabrien liegt und auch im Winter bei Spaziergängern beliebt ist.

Opfer waren junge Studentinnen und ihr Betreuer

Bei den Todesopfern handelt es sich nach aktuellen Erkenntnissen der Rettungskräfte um vier junge Frauen und einen jungen Mann, die alle "etwa etwas älter als 20 Jahre" waren. Die Gruppe bestand aus sechs Studentinnen einer spanischen Berufsschule und ihrem Betreuer, die gemeinsam eine Tour unternommen hatten.

Die gesamte Gruppe stürzte beim plötzlichen Einsturz des Holzstegs zwischen zwei Klippen entweder direkt ins Meer oder auf die darunterliegenden Felsen. Der Unfall geschah gegen 16:30 Uhr und zerstörte die idyllische Atmosphäre des Küstenabschnitts.

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Rettungseinsatz mit Booten und Hubschraubern

Insgesamt waren sieben Menschen von dem Unglück betroffen. Zwei der jungen Frauen konnten zunächst lebend aus dem Wasser gerettet werden. Allerdings erlag eine von ihnen wenig später auf der Intensivstation eines Krankenhauses ihren schweren Verletzungen. Die zweite gerettete Frau überlebte mit starker Unterkühlung.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war am späten Dienstagabend noch im Einsatz, um nach einer weiteren vermissten Person zu suchen. Bei der Suchaktion kamen sowohl Boote als auch Hubschrauber zum Einsatz. Der Einsatz konzentrierte sich auf den Bereich zwischen dem Strand El Bocal und dem Spanischen Institut für Ozeanographie, wo sich der verunglückte Steg befand.

Bürgermeisterin spricht von "großer Tragödie"

Santanders Bürgermeisterin Gema Igual zeigte sich am Unglücksort sichtlich mitgenommen und sprach vor Journalisten von einer "großen Tragödie". "Eine Gruppe von sieben jungen Menschen, die gekommen war, um die Natur zu genießen, wurde von diesem Unglück überrascht", sagte die Politikerin.

Die Ursache des Stegeinsturzes blieb zunächst unklar. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks dauern an. Der Seerettungsdienst der Region Kantabrien bestätigte die tragischen Ereignisse und koordinierte den umfangreichen Rettungseinsatz.

Der Strand von El Bocal gilt normalerweise als beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber und Spaziergänger, die auch in den Wintermonaten die raue Schönheit der kantabrischen Küste schätzen. Die Idylle wurde durch das plötzliche Unglück jäh zerstört.

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