Gefährlicher Vandalismus an Bahnstrecke: Teenager legen Steine auf Gleise
In einem gefährlichen Akt von Vandalismus haben Jugendliche in Mühlheim an der Donau (Kreis Tuttlingen, Baden-Württemberg) Steine auf Bahngleise gelegt. Ein darüberfahrender Regionalexpress der Linie RE 55 wurde dabei erheblich beschädigt und musste den Betrieb einstellen.
Vorfall mit schwerwiegenden Folgen
Laut Angaben der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall am Donnerstag etwa 200 Meter vor einer Haltestelle in Mühlheim. Zeugen beobachteten, wie zwei Teenager im Alter zwischen 14 und 16 Jahren nach der Tat flüchteten. Der Zug konnte nach dem Überfahren der Steine nicht mehr weiter nach Villingen fahren.
Eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigte: „Eine Versorgungsleitung unter dem Zug wurde dabei beschädigt. Die genaue Zahl der Fahrgäste ist noch unklar, aber sämtliche Passagiere mussten an der Haltestelle Stetten (Donau) aussteigen.“
Erhebliche Betriebsstörungen und finanzieller Schaden
Die Strecke wurde nach dem Vorfall zeitweise gesperrt, was zu Teilausfällen im Bahnverkehr führte. Der entstandene Schaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
Die Polizeisprecherin erläuterte: „Die Summe umfasst sowohl den Zugschaden als auch die Kosten durch Zugausfälle. Solche Handlungen sind nicht nur gefährlich, sondern verursachen auch erhebliche wirtschaftliche Belastungen.“
Ermittlungen laufen
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach den beiden flüchtigen Jugendlichen. Der Vorfall unterstreicht die Risiken von Vandalismus im Bahnverkehr, der nicht nur Sachschäden, sondern auch potenzielle Gefahren für die Sicherheit von Fahrgästen und Personal mit sich bringt.



