Taxifahrerin (44) von Fahrgast ermordet: Dreifache Mutter in Tschechien erstochen
Taxifahrerin von Fahrgast ermordet - Dreifache Mutter erstochen

Taxifahrerin (44) von Fahrgast ermordet: Dreifache Mutter in Tschechien erstochen

Ein entsetzliches Verbrechen erschüttert derzeit unser Nachbarland Tschechien. Eine 44-jährige Taxifahrerin und dreifache Mutter wurde von einem Fahrgast brutal ermordet, nachdem dieser in ihr liebevoll geschmücktes Taxi gestiegen war. Die Tat ereignete sich in der vergangenen Woche in der Stadt Šumperk nahe der polnischen Grenze und hat landesweit für Bestürzung gesorgt.

Der tödliche Angriff am Teich

Der 38-jährige Täter stieg am Dienstagmorgen an einer Tankstelle in Šumperk in den schwarzen Škoda von Jaroslava M. Er bat darum, zu einem nur wenige Kilometer entfernten kleinen Teich gefahren zu werden. Als die Taxifahrerin auf dem Parkplatz ankam, griff der Mann sie plötzlich von der Rückbank aus mit einem Küchenmesser an und stach ihr in den Hals.

„Dann zerrte er sie aus dem Auto, warf sie auf den Boden und raste davon“, berichtete ein Polizeisprecher auf einer Pressekonferenz. Jaroslava M. blieb bewusstlos in einer Blutlache liegen. Zeugen hatten das auffällig geschmückte Taxi am Tatort gesehen, doch die Identität der Frau war zunächst unbekannt, da sie keine Papiere bei sich trug.

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Flucht mit dem Taxi und absichtlicher Unfall

Etwa zwei Stunden nach der Tat entdeckte eine Polizeistreife das Taxi im etwa 20 Kilometer entfernten Šumvald. Beim Versuch, den Verdächtigen anzuhalten, trat dieser sofort aufs Gas und floh. Nach wenigen hundert Metern lenkte er das Fahrzeug mit voller Absicht in den Gegenverkehr.

„Er lenkte mit etwa 140 km/h auf gerader Strecke rüber. Er wollte Selbstmord begehen“, erklärte die Polizei. Bei dem folgenschweren Unfall wurden ein 55-jähriger Mann und seine 49-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Der Täter konnte mit mehr als einem Promille Alkohol im Blut festgenommen werden.

Erschreckende Aussagen des Täters

Im Verhör zeigte der 38-Jährige eine beunruhigende Gleichgültigkeit und Zynismus. „Er hat mir Angst gemacht“, gestand der Leiter der Kriminalpolizei. „Sein Zynismus und seine Gleichgültigkeit waren auffällig. Er ist egozentrisch und es kümmert ihn nicht, dass andere ums Leben kommen.“ Selbst erfahrene Beamte berichteten von Gänsehaut während der Befragung.

Vier Tage Kampf ums Leben

Jaroslava M. kämpfte nach dem brutalen Angriff noch vier Tage lang im Krankenhaus um ihr Leben, bevor sie ihren Verletzungen erlag. Die 44-Jährige hinterlässt drei Kinder: zwei Töchter und einen Sohn. In einer bewegenden Traueranzeige heißt es: „Ihr Glanz beschützt weiter die drei Herzen.“ Die Beisetzung der Taxifahrerin ist für diesen Freitag geplant.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter lediglich an das Taxi der Frau gelangen wollte und dafür ihr Leben nahm. Jaroslava M. liebte ihren Beruf und posierte regelmäßig stolz mit ihrem geschmückten Fahrzeug in den sozialen Medien. Das Verbrechen hat nicht nur ihre Familie, sondern die gesamte Region tief getroffen und wirft Fragen zur Sicherheit von Taxifahrern auf.

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