Ein nächtlicher Ausflug in einen Steinbruch bei Hameln endete tragisch: Ein Mann stürzte rund 30 Meter in die Tiefe und erlag seinen Verletzungen. Der Unfall ereignete sich am späten Freitagabend im niedersächsischen Salzhemmendorf, wie die örtliche Gemeindefeuerwehr mitteilte.
Begleiter setzt Notruf ab
Der Mann war den Angaben zufolge gemeinsam mit einem Freund im Wald oberhalb des Steinbruchs unterwegs. Als er in die Tiefe stürzte, setzte sein Begleiter sofort einen Notruf ab. Allerdings brach die Kommunikation ab, sodass die Rettungskräfte zunächst keinen genauen Standort ermitteln konnten.
Großaufgebot an Rettungskräften
Mehrere freiwillige Feuerwehren aus umliegenden Orten, Höhenretter aus Oldendorf sowie weitere Einsatzkräfte rückten an, darunter auch geländegängige Rettungswagen. Mehrere Suchtrupps durchkämmten den Wald entlang der Steilhänge. Schließlich entdeckte der Polizeihubschrauber „Phönix“ die abgestürzte Person.
Notarzt kann nur noch Tod feststellen
Ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die genaue Ursache des Unfalls ist noch unklar. Notfallseelsorger und ein Kriseninterventionsteam kümmerten sich um die Angehörigen des Opfers sowie um die Einsatzkräfte.
Die Freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienste waren über mehrere Stunden im Einsatz. Der Steinbruch in Salzhemmendorf liegt in der Nähe von Hameln und wird gelegentlich von Spaziergängern und Ausflüglern aufgesucht. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks aufgenommen.



