Tiki-Strandbar an der Goitzsche nach mutmaßlicher Brandstiftung zerstört
Die beliebte Tiki-Strandbar an der Goitzsee in Bitterfeld ist Mitte Januar einem verheerenden Brand zum Opfer gefallen, der mutmaßlich durch Brandstiftung verursacht wurde. Die Feuerwehr konnte die Flammen zwar löschen, doch das einst pulsierende Ausflugsziel liegt nun in Trümmern. Betreiber Peter Gürth zeigt sich fassungslos über das Geschehene und kann den Grund für die mutwillige Zerstörung seines Lebenswerks nicht nachvollziehen.
Große Solidarität: Über 7.500 Euro Spenden für Aufräumarbeiten
In einer beeindruckenden Welle der Solidarität haben Freunde, Gäste und Unterstützer der Tiki-Strandbar bereits mehr als 7.500 Euro auf der Crowdfunding-Plattform Gofundme gespendet. Ursprünglich waren 9.000 Euro für die dringend notwendigen Aufräumarbeiten veranschlagt worden. Die Spendenaktion läuft weiter, um die vollständige Summe zu erreichen und Peter Gürth bei der Beseitigung der Brandschäden finanziell unter die Arme zu greifen.
Die gesammelten Mittel sollen konkret für folgende Maßnahmen verwendet werden:
- Entsorgung der verbrannten Überreste und Trümmer
- Sicherung des Geländes und der umliegenden Bereiche
- Vorbereitung des Areals für mögliche zukünftige Nutzungen
Ungewisse Zukunft: Betreiber steht vor schwieriger Entscheidung
Während die Aufräumarbeiten dank der Spenden in greifbare Nähe rücken, steht Peter Gürth vor einer existenziellen Frage: Kann und soll die Tiki-Strandbar wiederaufgebaut werden? Die emotionalen und finanziellen Hürden sind enorm. Neben den materiellen Verlusten lastet die psychische Belastung des Vorfalls schwer auf dem Betreiber. Eine endgültige Entscheidung über einen Neustart ist noch nicht gefallen und bleibt vorerst ungewiss.
Die Tiki-Strandbar war über Jahre hinweg ein fester Treffpunkt und ein wichtiger Bestandteil der Freizeitkultur an der Goitzsche. Ihr Verlust trifft nicht nur den Betreiber persönlich, sondern auch die gesamte Region. Die Ermittlungen zu den Ursachen des Brands und möglichen Tätern dauern an. Die örtliche Gemeinschaft hofft weiterhin auf eine positive Entwicklung und unterstützt Peter Gürth in dieser schwierigen Phase.



