Malediven: Leichen von vier italienischen Tauchern aus Höhle geborgen
Tote Taucher auf Malediven geborgen

Auf den Malediven sind die Leichen von vier italienischen Tauchern aus einer Meereshöhle geborgen worden. Das gab das italienische Außenministerium am Dienstag bekannt. Die Identität der Opfer wurde noch nicht offiziell bestätigt, jedoch handelt es sich vermutlich um vier Männer, die seit Tagen vermisst wurden.

Bergungsaktion in der Meereshöhle

Die Taucher wurden in einer Unterwasserhöhle in der Nähe des beliebten Tauchspots „Kuredu Express“ im Lhaviyani-Atoll entdeckt. Die Rettungskräfte hatten die Höhle nach intensiver Suche lokalisiert. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar. Die örtlichen Behörden arbeiten mit italienischen Diplomaten zusammen, um die Hintergründe zu klären.

Das italienische Außenministerium bestätigte den Fund und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus. „Wir sind in tiefer Trauer und stehen in engem Kontakt mit den Angehörigen“, hieß es in einer Stellungnahme. Die Todesursache soll durch Obduktionen ermittelt werden.

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Reaktionen und Sicherheitsbedenken

Der Vorfall hat auf den Malediven, einem der weltweit beliebtesten Tauchziele, Bestürzung ausgelöst. Tauchschulen und Reiseveranstalter betonten, dass die Sicherheitsstandards hoch seien, aber solche tragischen Unfälle nie ganz ausgeschlossen werden könnten. Die italienische Botschaft in Sri Lanka, die auch für die Malediven zuständig ist, unterstützt die Ermittlungen.

Weitere Details zu dem Unglück werden in Kürze erwartet. Die Behörden warnen Taucher davor, unerforschte Höhlen ohne entsprechende Ausrüstung und Führung zu betreten.

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