Tödlicher Frontalcrash: Transporterfahrer stirbt nach Busunfall in Hamburg
Transporterfahrer stirbt nach Frontalcrash mit Linienbus

Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagmorgen im Hamburger Stadtteil Neuenfelde. Ein Linienbus der Hamburger Hochbahn und ein Transporter krachten aus noch ungeklärter Ursache frontal zusammen. Der Fahrer des Transporters erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Insgesamt wurden 17 Personen verletzt, darunter drei Schwerverletzte.

Hergang des Unfalls

Gegen 8 Uhr morgens kam es auf dem Neuenfelder Hauptdeich zu dem folgenschweren Zusammenstoß. Auf gerader Strecke prallten die beiden Fahrzeuge frontal ineinander. Der Aufprall war so heftig, dass der Transporter über die Fahrbahn geschleudert wurde und stark beschädigt zum Stillstand kam. Der Linienbus hingegen geriet nach der Kollision von der Straße ab und kollidierte mit einem Strommast, bevor er in einem Graben zum Stehen kam.

Eingeklemmter Fahrer

Der Transporterfahrer wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt. Die Feuerwehr musste mit schwerem hydraulischem Gerät anrücken, um den Mann zu befreien. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen erlag der Fahrer noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

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Verletzte Passagiere

Nach Informationen von BILD befanden sich zum Unfallzeitpunkt 16 Fahrgäste im Bus der Linie 150, der auf dem Weg nach Hamburg-Altona war. Unter den Insassen waren mehrere Kinder sowie eine schwangere Frau. Alle 16 Fahrgäste sowie der Busfahrer erlitten Verletzungen. Drei von ihnen wurden schwer verletzt und mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Großaufgebot der Rettungskräfte

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und war mit 80 Einsatzkräften vor Ort. Zudem waren zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Neuenfelder Hauptdeich an der Elbe, unweit des Hamburger Airbus-Werkes, musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die Unfallaufnahme voll gesperrt werden.

Ermittlungen zur Unfallursache

Die genaue Ursache des Zusammenstoßes ist noch unklar. Das Verkehrsunfallteam der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch die Kriminaltechnik des Landeskriminalamtes Hamburg ist am Unfallort, um Spuren zu sichern und den Unfallhergang zu rekonstruieren.

Der Unfall sorgte im Berufsverkehr für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Südwesten Hamburgs. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.

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