München – Ein Schicksalsschlag, der kaum zu begreifen ist: Schauspielerin Lara Joy Körner trauert um ihren geliebten Sohn Remo Aimé Pollert. Er wurde nur 19 Jahre alt. Ausgerechnet kurz vor dem Muttertag riss ihn ein tragisches Unglück aus dem Leben und lässt nun seine aus der TV-Serie „Traumschiff“ bekannte Mutter und die ganze Familie in unermesslichem Schmerz zurück.
Schrecklicher Fund in der Isar
Wie BILD erfuhr, kam es am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr zu einem schrecklichen Fund in München: Passanten entdeckten auf Höhe der Ludwigsbrücke eine leblose Person in der Isar und schlugen sofort Alarm. Polizei und Feuerwehr rückten an, erkannten einen Mann, der unter der Wasseroberfläche des Flusses lag.
Feuerwehr holt Toten aus dem Fluss
Polizisten sperrten die Brücke ab, Retter der Feuerwehr holten die Leiche aus dem Wasser. Anschließend durchsuchten die Beamten die Kleidung des jungen Mannes und stellten fest: Es handelt sich um Remo Pollert. „Anzeichen für eine Fremdeinwirkung waren zum aktuellen Zeitpunkt nicht feststellbar. Die tote Person wurde im Anschluss in das Institut für Rechtsmedizin in München verbracht“, teilt die Polizei nüchtern mit. Das Kommissariat 12 (Todesermittlungen) hat die weiteren Ermittlungen zu dem Todesfall übernommen. Die Kripo soll herausfinden, wie Remo Pollert ums Leben kam.
Schauspielerin aus dem TV bekannt
Lara Joy Körner ist durch zahlreiche TV-Produktionen, darunter auch Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen und Krimiserien, bekannt geworden. Sie wurde in London geboren und wuchs in München auf. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Diana Körner (81, „Liebling Kreuzberg“, „Familie Dr. Kleist“). Von 2005 bis 2013 war Lara Joy mit Rechtsanwalt und Unternehmer Heiner Pollert (67) verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.
Großmutter Diana Körner fassungslos
BILD erreichte Großmutter Diana Körner Sonntagabend am Telefon. Sie hatte gerade ihrer Tochter beigestanden, kämpfte mit den Tränen, sagte: „Es ist für uns alle ganz furchtbar. Wir sind fassungslos. Der arme Junge. Es fühlt sich so unrealistisch an. Wir können das noch nicht begreifen. Wie es meiner Tochter geht, kann man sich sicher vorstellen.“ Die Familie bittet um Respekt und Privatsphäre in dieser schweren Zeit.



