Neue FBI-Akten: Trump beschwerte sich laut Polizei über Epstein als "widerlich"
Trump beschwerte sich laut Polizei über Epstein als widerlich

Neue FBI-Akten enthüllen Trumps Beschwerde über Epstein bei der Polizei

Laut einem kürzlich veröffentlichten Vernehmungsprotokoll des FBI hat sich der ehemalige US-Präsident Donald Trump telefonisch bei der Polizei in Palm Beach über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein beschwert. Das Dokument, das auf Mitte Oktober 2019 datiert ist, wirft erneut Fragen darüber auf, was Trump über Epsteins Handlungen wusste und wann genau er davon Kenntnis erlangte.

Trump bezeichnete Epstein als "widerlich"

In dem Protokoll wird angeführt, dass Trump bei seinem Anruf bei der Polizei gesagt haben soll: "Man in New York wisse, dass Epstein widerlich sei." Zudem fügte er hinzu: "Gott sei Dank stoppen Sie ihn, jeder wusste schon lange, dass er so etwas macht." Diese Aussagen stehen im Widerspruch zu früheren Behauptungen Trumps, er habe nichts über die Taten Epsteins gewusst, der im August 2019 in Haft starb.

Epstein aus dem Club geworfen und Polizei informiert

Den Ermittlungsakten zufolge hatte Trump Epstein aus seinem Club geworfen und die zuständige Polizei darüber informiert. Der genaue Zeitpunkt dieses Vorfalls bleibt unklar, doch die Akten deuten darauf hin, dass Trump proaktiv handelte, um sich von Epstein zu distanzieren. Dies unterstreicht die Komplexität der Beziehung zwischen den beiden Männern, die in der Vergangenheit durch gemeinsame öffentliche Auftritte dokumentiert wurde.

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Aussagen über Ghislaine Maxwell

Über Ghislaine Maxwell, die langjährige Vertraute Epsteins, soll Trump laut den Akten gesagt haben, dass sie "Epsteins Handlangerin" sei und "böse" wirke. Er forderte die Ermittler auf, sich auf sie zu konzentrieren. Maxwell wurde im Jahr 2022 wegen ihrer Beteiligung an Epsteins Verbrechen verurteilt und verbüßt derzeit eine 20-jährige Haftstrafe in einem Gefängnis in Texas.

Fragen zu Trumps Wissen und Handeln

Die neuen Enthüllungen werfen kritische Fragen auf:

  • Was wusste Trump tatsächlich über Epsteins kriminelle Aktivitäten?
  • Warum hat er früher bestritten, darüber Bescheid zu wissen?
  • Wie beeinflussen diese Informationen die öffentliche Wahrnehmung seiner Rolle in der Epstein-Affäre?
Das Transkript deutet darauf hin, dass Trump angab, sofort das Weite gesucht zu haben, als er Epstein einmal in der Gesellschaft von Jugendlichen angetroffen hatte, ohne jedoch eine detaillierte Begründung dafür zu liefern.

Insgesamt zeigen die FBI-Akten, dass Trump aktiv mit der Polizei zusammenarbeitete, um Epstein zu stoppen, während gleichzeitig Unklarheiten über das Ausmaß seines Wissens bestehen bleiben. Diese Entwicklungen könnten weitere politische und rechtliche Debatten in den USA anfachen.

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