Vater tot in Bunde – Sohn stirbt auf Autobahn bei Wolfsburg
Ein tragischer Fall beschäftigt die Polizei in Niedersachsen: Nach einem tödlichen Unfall auf der Autobahn bei Wolfsburg entdeckten Ermittler einen weiteren Toten in Ostfriesland. Der 70 Jahre alte Vater des Unfallopfers wurde tot in seiner Wohnung in Bunde aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Aurich ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.
Tödliche Unfallserie auf der A39
In der Nacht von Freitag auf Samstag ereignete sich auf dem Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter ein schwerer Unfall. Ein 32-jähriger Mann verunglückte mit seinem Wagen, ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge. Als die Polizei eintraf, war das Fahrzeug verlassen. Kurz darauf wurde ein weiterer Unfall gemeldet: Der 32-Jährige wurde von einem herannahenden Sattelzug erfasst und tödlich verletzt. Warum er auf die Autobahn lief, ist noch unklar.
Ermittlungen führen nach Ostfriesland
Die Spuren der Ermittlungen führten die Polizei schließlich nach Bunde im Landkreis Leer. Dort fanden die Beamten den 70-jährigen Vater des Unfallopfers tot in seiner Wohnung. Eine Obduktion ergab Hinweise auf Gewalteinwirkungen. Die Staatsanwaltschaft Aurich teilte mit, dass der Sohn unter dringendem Tatverdacht stehe. Gegen ihn wird jedoch nicht strafrechtlich ermittelt, da er selbst verstorben ist.
Die Ermittlungen laufen weiter, um die genauen Umstände des Todes des 70-Jährigen zu klären. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.



