Wilde Verfolgungsjagd von Bayern nach Tschechien: Autodieb kracht in Mauer und wird geschnappt
Ein spektakulärer Polizeieinsatz führte von der bayerischen Oberpfalz bis in die tschechische Stadt Nyrsko. Ein 38-jähriger Mann hatte ein Auto gestohlen und sich auf eine waghalsige Flucht begeben, die schließlich mit einem lauten Crash endete.
Riskante Flucht über die Grenze
Im Landkreis Cham bei Neukirchen beim Heiligen Blut versuchten Polizeibeamte, den gestohlenen Wagen anzuhalten. Doch der Fahrer zeigte keinerlei Kooperationsbereitschaft. Stattdessen trat er das Gaspedal durch und setzte sich mit hoher Geschwindigkeit ab. Was folgte, war eine äußerst gefährliche Verfolgungsjagd über mehrere Kilometer.
Der Flüchtige nahm dabei keinerlei Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. Er wechselte sogar auf die Gegenspur, wodurch ein entgegenkommender Autofahrer gezwungen war, abrupt auszuweichen und eine Vollbremsung hinzulegen. Nur knapp konnte ein schwerer Unfall verhindert werden.
Spektakuläres Ende in Tschechien
Die wilde Fahrt fand ihr jähes Ende in der tschechischen Stadt Nyrsko. Dort krachte der 38-Jährige mit dem gestohlenen Fahrzeug gegen eine massive Gartenmauer. Der Aufprall war so heftig, dass sich der Mann dabei eine Verletzung am Bein zuzog.
Trotz dieser Verletzung gab der Flüchtige nicht sofort auf. Er verließ das beschädigte Auto und versuchte, sich zu Fuß aus dem Staub zu machen. Doch nach nur wenigen Metern erkannte er die Aussichtslosigkeit seiner Lage und stellte sich den Verfolgern.
Festnahme und Auslieferung
Die Polizei nahm den Mann umgehend fest. Aktuell befindet er sich in einem tschechischen Gefängnis, wo er auf seine Auslieferung nach Deutschland wartet. Dort muss er sich für seine Taten verantworten.
Die Ermittlungen zu diesem Vorfall laufen auf Hochtouren. Die Polizei prüft unter anderem:
- Den genauen Hergang des Autodiebstahls
- Mögliche weitere Beteiligte an der Tat
- Die genauen Umstände der riskanten Verfolgungsjagd
- Die rechtlichen Schritte für die Auslieferung
Dieser Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich solche Verfolgungsjagden für alle Beteiligten sein können. Nicht nur der Täter selbst, sondern auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer geraten dabei in Lebensgefahr.



