Voyeur fotografiert Frauen auf Lokal-Toiletten in Wittstock – Polizei fasst Täter
Voyeur fotografiert Frauen auf Toiletten – Polizei fasst Täter

Voyeur fotografiert Frauen auf Lokal-Toiletten in Wittstock – Polizei fasst Täter

Ein 30-jähriger Mann aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern ist von der Polizei beim heimlichen Beobachten und Fotografieren von Frauen auf Damentoiletten gefasst worden. Gegen den Tatverdächtigen, der sich in der Vergangenheit bereits mehrfach an solchen voyeuristischen Blicken ergötzt haben soll, wird jetzt wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen ermittelt. Dies bestätigte ein Sprecher der Polizei im Norden Brandenburgs gegenüber Medien.

Blick nach oben entlarvt den Spanner

Der Vorfall ereignete sich am Freitag gegen 17 Uhr an einem Schnellrestaurant in Wittstock im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, unweit der Autobahn 19 zwischen Berlin und Rostock. Eine 43-jährige Frau saß auf der Damentoilette des Lokals, als sie plötzlich nach oben blickte und den Spanner erkannte, der über die Trennwand in den Toilettenbereich geschaut haben soll.

Die alarmierte Frau informierte umgehend das Personal, das wiederum die Polizei rief. Die eintreffenden Beamten setzten den 30-Jährigen vorübergehend fest und überprüften sein Smartphone. Dabei fanden sie kompromittierende Bilder der 43-jährigen Imbiss-Besucherin, die offenbar heimlich aufgenommen worden waren.

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Polizei entdeckt weitere Aufnahmen von Frauen

Doch diese Bilder waren bei weitem nicht die einzigen solchen Aufnahmen. Die Polizeibeamten entdeckten diverse Fotos von Frauen, die heimlich auf unterschiedlichen Toiletten an vermutlich verschiedenen Lokalen gemacht worden sein sollen. Dies deutet auf eine mögliche Serie von Vorfällen hin, die über Wittstock hinausgehen könnten.

Für weitere Ermittlungen wurde das Mobiltelefon des 30-Jährigen beschlagnahmt. Im Zuge der Handyauswertung durch Spezialisten sollen nun mögliche Tatorte und auch weitere Geschädigte identifiziert werden. Der Tatverdächtige wurde nach der vorläufigen Festnahme zunächst freigelassen und durfte weiterfahren, während die Ermittlungen intensiv fortgesetzt werden.

Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, bei verdächtigen Beobachtungen oder ähnlichen Vorfällen umgehend Meldung zu erstatten, um weitere Taten zu verhindern und Betroffene zu schützen.

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