Der FC Arsenal hat mit einem 1:0-Sieg im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atlético Madrid das Finalticket gelöst. Nach dem 1:1 im Hinspiel setzten sich die Gunners dank eines Treffers durch und stehen nun im Endspiel 2026. Doch die Partie war nicht nur sportlich brisant: Die Spanier attackierten nach dem Abpfiff den deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert (42) scharf.
Umstrittene Szene in der zweiten Hälfte
Der Aufreger ereignete sich in der 2. Halbzeit, als Arsenal bereits mit 1:0 führte. Atlético-Spieler forderten einen Elfmeter, doch Siebert ließ weiterspielen. „Hätte hier Elfmeter geben müssen“, kritisierte der ehemalige Schiedsrichter und TV-Experte Gräfe deutlich. Die Spanier fühlten sich benachteiligt und machten ihrem Unmut lautstark Luft.
Atletico wütet gegen Siebert
Nach dem Spiel äußerten sich mehrere Atlético-Verantwortliche verärgert über die Entscheidung. Sie warfen Siebert vor, eine klare Regelwidrigkeit übersehen zu haben. Der deutsche Unparteiische stand im Mittelpunkt der Kritik, während Arsenal den Erfolg feierte.
Für Arsenal ist es die erste Finalteilnahme seit Jahren. Der Gegner im Endspiel steht noch nicht fest. Die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta zeigte sich in beiden Halbfinalspielen abgeklärt und defensiv stabil. Atlético hingegen haderte mit dem Schiedsrichter und verpasste die Chance auf das Finale.
Die Diskussion um die nicht gegebene Elfmeter-Szene wird die Fußballwelt noch einige Tage beschäftigen. Klar ist: Arsenal steht verdient im Finale, auch wenn die Spanier sich ungerecht behandelt fühlen.



