Vulkanausbruch in Indonesien: Drei Bergsteiger sterben am Dukono
Vulkanausbruch in Indonesien: Drei Tote am Dukono

Bei einem Ausbruch des indonesischen Vulkans Dukono sind mindestens drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Die örtliche Polizei bestätigte die Todesfälle am Freitag. Die Opfer gehörten zu einer Gruppe von etwa 20 Wanderern, die sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs auf dem Vulkan befanden. Zwei der Toten stammen aus Singapur, einer aus Indonesien, teilte die Polizei mit. Mindestens fünf weitere Personen wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes verletzt. Ihre Identitäten werden derzeit noch ermittelt.

Rettungskräfte im Einsatz

Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz und suchen nach möglicherweise noch auf dem Berg festsitzenden Wanderern. Die Gruppe war trotz eines seit dem 17. April geltenden Kletterverbots auf dem aktiven Vulkan unterwegs. Der Dukono auf den Nord-Molukken gehört zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens. Bei seinem Ausbruch am Freitag schleuderte er eine zehn Kilometer hohe Wolke aus schwarzer Asche in den Himmel, wie die Behörde für Vulkanologie und geologische Gefahren mitteilte. Bereits in den Tagen zuvor hatte der Vulkan erhöhte Aktivität gezeigt.

Hintergrund: Pazifischer Feuerring

Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Entlang dieses Gürtels kommt es häufig zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Der Ausbruch des Dukono ist ein weiteres Beispiel für die ständige Gefahr, die von den Vulkanen des Landes ausgeht.

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