Waldbrand in der Feldberger Seenlandschaft: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung
Am Freitag, dem 1. Mai 2026, kam es in der Feldberger Seenlandschaft bei Gräpkenteich zu einem Waldbrand, der rund 1000 Quadratmeter Waldfläche zerstörte. Eine weithin sichtbare Rauchwolke alarmierte die Behörden. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Einsatzkräften aus Feldberg, Grünow, Triepkendorf, Mechow, Dolgen, Lichtenberg und Neustrelitz im Einsatz. Der Brand brach gegen 13:15 Uhr aus und konnte unter Kontrolle gebracht werden, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilte.
Der entstandene Schaden auf der bereits zuvor gerodeten Fläche wird auf rund 5000 Euro geschätzt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe das Feuer verursacht haben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht dem Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung nach.
Hohe Waldbrandgefahr: Warnstufe 4 ausgerufen
Für die Mecklenburgische Seenplatte galt am 1. Mai die Waldbrandwarnstufe 4, was einer hohen Gefahrenstufe entspricht. Die Landesforstverwaltung appelliert an die Bevölkerung, jegliche Handlungen zu unterlassen, die zu Bränden in Wald- und Feldfluren führen könnten. Dazu zählen unter anderem das Rauchen im Wald, offenes Feuer und das Abstellen von heißen Katalysatoren auf trockenem Untergrund.
Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat die Waldbrandgefahr in der Region erheblich erhöht. Experten raten zu besonderer Vorsicht bei Ausflügen in die Natur. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.



