Nach dem Fund einer 100-Kilo-Bombe in Eberswalde können rund 3.000 Menschen zurück in ihre Wohnungen. Experten hatten den Zünder vor Ort kontrolliert gesprengt.
Entschärfung erfolgreich abgeschlossen
Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist im Stadtgebiet von Eberswalde (Kreis Barnim) erfolgreich entschärft worden. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilte, sprengten Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den Zünder kontrolliert. Der Restkörper, der noch einen Großteil des Sprengstoffs enthielt, wurde auf einen Transporter geladen und abtransportiert. Die rund 3.000 Menschen, die das Sperrgebiet am Morgen verlassen mussten, konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren.
Sperrgebiet rund um die Johanniskirche
Das Sperrgebiet erstreckte sich rund um die Johanniskirche, wo die Bombe am Dienstag bei Bauarbeiten entdeckt worden war. Der Radius betrug 350 Meter. In diesem Bereich befinden sich auch Senioreneinrichtungen. Rund 40 bettlägrige Menschen und Senioren im Rollstuhl verbrachten einige Stunden in einer Turnhalle, die als Notunterkunft diente.
Letzte große Entschärfung 2024
Die letzte größere Bombenentschärfung in Eberswalde gab es laut dem Sprecher im Jahr 2024 in einem Gewerbegebiet. Die heutige Aktion verlief ohne Zwischenfälle.



