20-Jähriger attackiert wahllos Passanten in Wismar und verletzt Polizisten schwer
Wismar: Mann attackiert Passanten, verletzt Polizisten schwer

Wismarer Innenstadt: 20-Jähriger greift wahllos Passanten an und verletzt Polizisten schwer

In der Innenstadt von Wismar hat ein 20-jähriger Deutscher am Dienstagmorgen, dem 3. März 2026, für einen dramatischen Polizeieinsatz gesorgt. Der aggressive Mann attackierte zunächst mehrere Passanten, bevor er bei seiner Festnahme einen Polizeibeamten mit erheblichen Kopfverletzungen verletzte. Der verletzte Polizist musste in ein Schweriner Krankenhaus eingeliefert werden.

Serie von Attacken beginnt in der Bürgermeister-Haupt-Straße

Gegen 7.20 Uhr meldete sich eine erste Geschädigte bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock. Die Frau gab an, in der Bürgermeister-Haupt-Straße von einem Mann von ihrem Fahrrad gestoßen worden zu sein, wobei sie leichte Verletzungen erlitt. Ein Zeuge, der der Geschädigten zu Hilfe eilen wollte, wurde vom Tatverdächtigen getreten und ebenfalls am Kopf verletzt. Anschließend flüchtete der Mann mit dem Fahrrad der ersten Geschädigten.

Weitere Angriffe folgen in kurzer Abfolge

Nur kurze Zeit später griff der 20-Jährige erneut eine weibliche Person an. Er stieß diese von ihrem E-Roller und entfernte sich mit dem elektrischen Fahrzeug. In der Nähe der Dahlmannstraße traf er auf eine weitere Frau, die angab, von dem Tatverdächtigen sexuell attackiert worden zu sein. Die Polizei konnte den Mann schließlich kurz nach 8 Uhr in einem Haus in der Dahlmannstraße stellen.

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Starker Widerstand bei Festnahme

Bei der Festnahme leistete der Tatverdächtige starken Widerstand gegen die Polizeibeamten. Er trat und bespuckte die Einsatzkräfte, wobei ein Polizist erhebliche Kopfverletzungen erlitt. Der verletzte Beamte wurde umgehend in ein Schweriner Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch versorgt wird.

Tatverdächtiger unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Deutschen, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Nach eigenen Angaben des Mannes habe er zusätzlich verschiedene Rauschmittel konsumiert. Da der Tatverdächtige derzeit nicht gewahrsamstauglich ist, befindet er sich in medizinischer Behandlung.

Innenminister Pegel zeigt sich zutiefst erschüttert

Innenminister Christian Pegel äußerte sich betroffen über den Polizeieinsatz in Wismar: „Der Vorfall erschüttert mich zutiefst. Unsere Polizeibeamtinnen und -beamten leisten tagtäglich einen anspruchsvollen Dienst unter oftmals unübersichtlichen und gefährlichen Bedingungen.“ Der Einsatz zeige deutlich, welchen Risiken Polizisten bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben ausgesetzt seien.

Pegel verurteilte mit Nachdruck jegliche Form von Gewalt gegen Einsatzkräfte: „Angriffe auf Polizisten sind Angriffe auf die Grundpfeiler unseres Rechtsstaats. Wir werden alles daransetzen, die Hintergründe vollständig aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.“ Dem verletzten Polizisten wünschte der Minister die bestmögliche medizinische Versorgung und eine vollständige Genesung.

Zudem bedauerte Pegel zutiefst, was den unbescholtenen Passanten widerfahren sei. Er wünschte ihnen eine vollständige Genesung und dass sie das Erlebte schnellstmöglich verarbeiten können. Die Polizei ermittelt weiter zu den genauen Hintergründen der Serie von Angriffen in der Wismarer Innenstadt.

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