Bei einer Explosion im Nordwesten Pakistans sind lokalen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. 33 weitere Personen wurden bei dem Vorfall in der konfliktgeplagten Provinz Khyber Pakhtunkhwa verletzt, wie ein Behördenvertreter der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Ursache der Explosion zunächst unklar
Der Grund für die Explosion im Verwaltungsbezirk Serai Naurang war offiziell zunächst unklar. Die pakistanische Zeitung „Dawn“ berichtete zunächst von einem Selbstmordanschlag. Später zitierte das Blatt einen Regierungsvertreter, der angab, Terroristen hätten Sprengstoff an einer Rikscha angebracht.
Erst kürzlich Anschlag auf Polizisten
Erst am Wochenende wurden bei einem Selbstmordanschlag in derselben Provinz mindestens 15 Polizisten getötet. Anschließend kam es Behördenangaben zufolge zu einem heftigen Schusswechsel.
Hintergrund: Instabile Region
Khyber Pakhtunkhwa liegt an der Grenze zu Afghanistan. In dem Gebiet kommt es immer wieder zu Anschlägen durch die pakistanischen Taliban (TTP). Auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist dort aktiv. Die Region gilt als Hochburg militanter Gruppen.



