Ein tragischer Unfall erschüttert die Gemeinde Sipplingen im Bodenseekreis. Am Samstagabend gegen 19:30 Uhr verlor ein vierjähriges Mädchen sein Leben, als es an einem Bahnübergang von einem Regionalexpress erfasst wurde.
Unfallhergang
Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge befuhr das Kind mit einem Laufrad den Bahnübergang, obwohl die Halbschranken bereits geschlossen waren. Trotz einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung des herannahenden Zuges konnte der Zusammenprall nicht verhindert werden.
Rettungskräfte im Einsatz
Nach dem Unfall rückten mehrere Rettungswagen und ein Notarzt an. Für das Mädchen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die genauen Umstände des Unglücks werden nun von der Polizei untersucht.
Der Regionalexpress war mit mehreren Fahrgästen besetzt, die den Vorfall miterleben mussten. Die Insassen blieben unverletzt, erlitten jedoch einen Schock. Seelsorger wurden zur Betreuung der Betroffenen angefordert.
Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Es wird geprüft, ob technische Mängel an der Schrankenanlage vorlagen oder menschliches Fehlverhalten die Ursache war. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Der Bahnverkehr auf der Strecke wurde für mehrere Stunden eingestellt. Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Die Strecke ist inzwischen wieder freigegeben.
Der tragische Tod des Kindes hat in der Region Bestürzung ausgelöst. Die Gemeinde Sipplingen sprach den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus.



