Fergie und Epstein: Dauerhafte Finanzhilfen und peinliche Enthüllungen
Die Verbindungen zwischen Sarah „Fergie“ Ferguson (66), der Ex-Ehefrau des britischen Ex-Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor (65), und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) waren intensiver und dauerhafter als bisher angenommen. Aktuelle Enthüllungen aus veröffentlichten E-Mails und Dokumenten werfen ein neues Licht auf diese bizarre Freundschaft.
Finanzielle Abhängigkeit und wiederholte Bitten
Wie aus Korrespondenzen hervorgeht, hat sich die finanziell stets klamm wirkende Ferguson, früher Herzogin von York, nicht nur einmal Geld von Epstein erbettelt. In einer E-Mail schrieb sie ihm beispielsweise: „Ich brauche heute dringend 20.000 Pfund (knapp 23.000 Euro) für die Miete. Irgendwelche Ideen?“ Epstein, bekannt für seinen Reichtum und seine Kontakte, hatte stets Ideen – und das nötige Geld, das er Fergie immer wieder zukommen ließ.
Laut Berichten der „Mail on Sunday“ soll der US-Finanzexperte die Herzogin über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren heimlich finanziell unterstützt haben. Sarah Ferguson, die früher flapsig als „Duchess of Excess“ (Herzogin des Übermaßes) bezeichnet wurde, genoss die Vorzüge dieser Beziehung in vollen Zügen.
Luxus und Schuldenbegleichungen
Epstein organisierte für Fergie und ihre Familie wiederholt Luxus-Unterkünfte in den USA. Einmal zahlte er sogar Flüge für sie und ihre Töchter Beatrice und Eugenie in Höhe von insgesamt knapp 18.000 Euro, damit sie ihn nur fünf Tage nach seiner Haftentlassung im Jahr 2009 besuchen konnten. In einer weiteren Bitte bat Ferguson um ein Darlehen von 15.000 Pfund (knapp 18.000 Euro), um Schulden bei einem persönlichen Assistenten zu begleichen.
Fergie zeigte sich dafür äußerst dankbar und bezeichnete Epstein in einer Nachricht als „den Bruder, den ich mir immer gewünscht habe“. Diese Aussage wirft jedoch Fragen auf, insbesondere im Kontext von Epsteins krimineller Vergangenheit.
Öffentliche Distanzierung und heimliche Korrespondenz
Im Frühjahr 2011, drei Jahre nach Epsteins erster Verurteilung als Sexualstraftäter, behauptete Sarah Ferguson in einem Interview, die Beziehungen zu Epstein abgebrochen zu haben. Sie distanzierte sich öffentlich von ihm und nannte die Verbindung „einen großen Fehler“.
Doch Ende 2025 kam ans Licht, dass diese Aussagen nicht der Wahrheit entsprachen. Die seit Dezember vom US-Justizministerium veröffentlichten Datensätze belegen, dass die degradierte Herzogin weiterhin munter mit Jeffrey Epstein korrespondierte. Fergie soll sich sogar bei ihm entschuldigt und ihn als „standhaften, großzügigen und großartigen Freund“ bezeichnet haben.
Konsequenzen und aktuelle Entwicklungen
Diese Enthüllungen hatten spürbare Folgen. Im vergangenen Jahr brachen gleich mehrere Wohltätigkeitsorganisationen ihre Beziehungen zu Sarah Ferguson ab. Zudem schmiss König Charles III. (77) Fergie und ihren Ex-Mann Ende Januar aus der Royal Lodge in Windsor, was die königliche Distanzierung unterstreicht.
Die fortlaufenden Veröffentlichungen von Dokumenten und E-Mails zwischen Epstein und prominenten Persönlichkeiten sorgen weiterhin für Unbehagen und werfen kritische Fragen zu moralischen Grenzen und finanziellen Abhängigkeiten in höchsten Kreisen auf.



