Symbolischer Schnitt: Collien Fernandes entfernt Ulmen-Tattoo in ZDF-Dokumentation
Die Schauspielerin Collien Fernandes (44) hat in einer bewegenden Dokumentation ihren symbolischen Neustart nach der Trennung von Christian Ulmen (50) festgehalten. In der ZDF-Produktion „Terra Xplore: Neustart nach Trennung“, die seit dem 16. März 2026 in der Mediathek verfügbar ist, zeigt Fernandes, wie sie sich ihr Tattoo mit den Initialen ihres Ex-Mannes entfernen ließ.
Dreharbeiten auf Mallorca und in Hamburg
Ein Kamerateam um Psychologe Leon Windscheid (37) begleitete die Moderatorin bereits im September 2025 nach Mallorca und Hamburg. Dort ließ sie im Tattoo-Studio die Buchstaben CU, die für Christian Ulmen standen, überstechen. „Die Mitte zeigt meine alten Initialen versus die neuen. Oben das Kind, unten der Hund“, erklärte Fernandes damals gegenüber BILD.
Das U für Ulmen ist nun durchgestrichen, während das C jetzt für ihren eigenen Vornamen Collien steht. Diese Veränderung dokumentiert nicht nur äußerlich den Abschied von der gemeinsamen Vergangenheit, sondern gewinnt im Licht späterer Enthüllungen eine tiefere Bedeutung.
Schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen
Nur drei Tage vor einem brisanten „Spiegel“-Bericht startete die Doku, in der Fernandes zwar über ihre im Herbst 2025 verkündete Trennung spricht, die genauen Gründe jedoch zunächst verschweigt. Am 19. März 2026 berichtete das Nachrichtenmagazin dann von schwerwiegenden Anschuldigungen: Fernandes habe in Spanien Anzeige gegen Ulmen erstattet, weil dieser über Jahre hinweg Fake-Profile erstellt und in ihrem Namen Männer kontaktiert haben soll.
Laut den Vorwürfen kam es zu Sex-Chats unter ihrem Namen, und im Netz kursieren Pornobilder und Videos von Frauen, die Fernandes täuschend ähnlich sehen sollen. Die Staatsanwaltschaft in Spanien hat die Ermittlungen aufgenommen. Ulmen selbst äußerte sich auf mehrfache BILD-Anfragen nicht zu den Anschuldigungen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Psychologische Aufarbeitung mit Leon Windscheid
In der Dokumentation fragt Psychologe Windscheid die Schauspielerin direkt: „Wenn man sich so was tätowiert, denkt man an die ewige Liebe, oder?“ Fernandes antwortet darauf: „Ja, natürlich.“ Windscheid gibt zu bedenken, dass er selbst so ein Schritt nie machen würde, da man nie wissen könne, ob eine Beziehung hält.
Daraufhin offenbart Fernandes: „Ich wollte einen Ehevertrag. Man denkt ja irgendwie schon dran.“ Diese Aussage zeigt, dass sie bereits zum Zeitpunkt der Eheschließung 2011 die Möglichkeit des Scheiterns im Hinterkopf hatte. Im April 2012 kam die gemeinsame Tochter zur Welt, 2023 zog die Familie von Potsdam nach Mallorca um.
Rechtskräftige Scheidung und Blick in die Zukunft
Seit Februar 2026 ist die Scheidung des Ex-Paares rechtskräftig. Auf die Frage, ob jetzt Raum für einen neuen Mann sei, antwortete Fernandes im September 2025: „Man muss erst über das Alte hinweg sein, auf jeden Fall. Sonst ist das ja nichts.“
Im Rückblick gewinnt dieser Kommentar eine besondere Tragweite. Wenn sich die Vorwürfe gegen Ulmen bestätigen sollten, hat die Moderatorin ein unvorstellbares Martyrium durchlebt. Nach dem „Spiegel“-Bericht bekräftigte Fernandes ihre Anschuldigungen auf ihrem Instagram-Profil.
Neue Lebensperspektiven
Das Alleinsein scheint für Fernandes bei Weitem nicht das Schlimmste zu sein: „Ich hab mit anderen Frauen überlegt, eine WG zu gründen. Man muss ja nicht, um nicht allein zu sein, in irgendeine Paarbeziehung flüchten.“
Grundsätzlich sei sie wieder bereit für die Liebe und meldete sich sogar vor laufender Kamera bei der Promi-Dating-App „Raya“ an: „Ich würde mal gucken, wer so auf dem Markt ist, aber wenn niemand dabei ist, wäre allein sein auch okay.“
Die Dokumentation zeigt somit nicht nur einen persönlichen Neuanfang, sondern dokumentiert auch den Beginn einer öffentlichen Auseinandersetzung, die Deutschland derzeit in Atem hält.



