Wolke Hegenbarth wehrt sich gegen rufschädigende Schlagzeilen: 'Grenzte an Rufmord'
Hegenbarth gegen Rufmord: Schauspielerin wehrt sich

Wolke Hegenbarth rechnet mit Medien ab: 'Das grenzte an Rufmord'

Die bekannte Schauspielerin Wolke Hegenbarth, die mit Serien wie 'Mein Leben & Ich' berühmt wurde, hat erneut klare Worte gegen rufschädigende Berichterstattung gefunden. In einem aktuellen Interview mit dem Magazin 'Bunte' spricht die 45-Jährige über Schlagzeilen aus dem Sommer 2024, die ihr ein Karriereende andichteten, nachdem sie Mutter geworden war.

Missverständliche Schlagzeilen verärgern die Schauspielerin

'Oh ja, das grenzte an Rufmord', erklärt Wolke Hegenbarth entschieden. Die Vorwürfe basierten auf einer Verdrehung ihrer Aussagen: Sie hatte lediglich erwähnt, vorübergehend 'keine langfristigen Projekte' anzunehmen, bis ihr Sohn Avi in die Schule geht. Stattdessen verbreiteten Medien die falsche Nachricht, sie habe sich gegen ihre Karriere entschieden, um Vollzeit-Mama zu sein.

Anfangs habe sie die Berichte belächelt, doch als sogar Fans auf Instagram besorgt nachfragten, ob sie nicht mehr arbeite, wurde es ernst. 'Ich merkte, dass alle voneinander abschreiben', so Hegenbarth. Daraufhin nutzte sie die Jobplattform LinkedIn, um die Fakten klar zu stellen: 'Wer mich kennt, weiß, ich habe keine Schwierigkeiten damit, mich klar auszudrücken. Hier handelt es sich also nicht um ein großes Missverständnis, sondern um aufmerksamkeitsgeilen, aber eben auch extrem rufschädigenden Journalismus.'

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Karriere und Mutterschaft: Kein Widerspruch für Hegenbarth

Für Wolke Hegenbarth, die 2019 Mutter wurde, war es nie eine Frage, sich zwischen Kind und Karriere entscheiden zu müssen. 'Wieso bitte sollte ich mit 40 in Rente gehen?', fragt sie rhetorisch. In den letzten Jahren habe sie zwar weniger gedreht, aber dennoch viel gearbeitet – als Unternehmerin und Coach. 'Aber wer mich kennt, weiß, dass ich nichts schöner und erfüllender finde, als Serien zu drehen.'

Mit Ehemann Oliver Vaid teilt sie sich die Elternrolle und betont, dass Mutterschaft und Berufstätigkeit für sie harmonieren. Nun plant sie, wieder vermehrt vor der Kamera zu stehen und damit eine Botschaft zu senden.

Vorbild für Frauen über 40

'Ich will Frauen ein Vorbild sein und zeigen, dass man ab 40 keineswegs unsichtbar wird', erklärt Hegenbarth entschlossen. Sie verweist auf die Weisheit, bessere Ausbildung und Erfahrung, die Frauen in diesem Alter mitbringen: 'Wir sind wertvoller denn je, weiser, besser ausgebildet und warum bitte sollten uns in unserer alternden Gesellschaft nur noch 20-Jährige im Fernsehen das Leben erklären?'

Ihr Appell richtet sich gegen Altersstereotype in der Unterhaltungsbranche und fordert mehr Sichtbarkeit für erfahrene Frauen. Durch ihre klare Haltung und öffentliche Stellungnahme setzt Wolke Hegenbarth ein Zeichen gegen falsche Medienberichte und für eine selbstbestimmte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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