„In aller Freundschaft“: Fans kritisieren unrealistische Handlung nach Brand-Folge
„In aller Freundschaft“: Fans kritisieren unrealistische Handlung

Die Vorfreude auf die Rückkehr von Maren Gilzer bei „In aller Freundschaft“ war bei der Fangemeinde groß. Doch in den sozialen Medien äußern sich nun einige Fans enttäuscht über die neue Folge. Dabei steht nicht einmal Maren Gilzer im Fokus, sondern ein ganz anderes Problem.

In der vergangenen Episode kam es zu einem emotionalen Wiedersehen: Maren Gilzer nahm erneut ihre Rolle als Yvonne Habermann in der Serie ein. Die Episode klang auf dem Papier nach einer emotionalen Folge: Die Schauspielerin kehrte nach über zehn Jahren als Krankenschwester in die Sachsenklinik zurück. Jedoch fiel die Folge bei vielen Fans gnadenlos durch.

Unrealistische Handlung im Fokus der Kritik

In der Episode lässt sich die Figur Yvonne Habermann mit Herzbeschwerden in der Sachsenklinik behandeln, verheimlicht jedoch ihre weiteren Probleme vor den ehemaligen Kollegen – bis plötzlich ein Feuer in der Klinik ausbricht. Gerade mit der dramatischen Wendung rund um den Brand hatten Fans große Probleme und kritisierten im Internet vielfach die generelle Entwicklung der Serie: eine zunehmend unrealistisch wirkende Handlung.

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„Die Folge war total unrealistisch. Ja, IaF ist eine fiktive Serie, allerdings wird es immer unrealistischer, und das finde ich echt schade“, rügte ein Facebook-User, dessen Kommentar mittlerweile 438 „Gefällt mir“-Angaben hat. In ähnlichen Beiträgen häuften sich weitere kritische Meinungen. „Leider völlig unrealistisch, auch wenn es eine Soap ist. Ein bisschen näher an der Realität wäre schön!“, meinte eine Userin. „Ich denke, Feuerwehrleute und Brandexperten haben lachend unter dem Couchtisch gelegen“, urteilte eine andere.

Offizielle Stellungnahme der Serie

Unter einem Kommentar zur Qualität der Serie und der Spekulation über einen möglichen Wechsel der Drehbuchautoren äußerte sich der Account von „In aller Freundschaft“ selbst: „Jede Folge schreibt ein anderer Autor aus unserem Autorenteam.“ Des Weiteren gebe es ein Dramaturgieteam, ein Produzententeam und die Redaktion, die alle an den Folgen mitwirken. Am Ende stellte der offizielle Account klar: „Es ist bei uns nie nur ein einzelner Mitarbeiter für gute oder weniger gute Drehbücher verantwortlich.“

Lob für Maren Gilzers schauspielerische Leistung

Neben der Vielzahl kritischer Kommentare gibt es auch einige lobende Worte – und zwar für die schauspielerische Leistung von Maren Gilzer, die ihre Rolle als demente Yvonne Habermann gut dargestellt habe. Für die Schauspielerin ist es eine emotionale Rückkehr. Von 1998 bis 2014 prägte sie die Sachsenklinik und gehörte zu den Fanlieblingen. In einem Interview schilderte sie das emotionale Wiedersehen mit dem Team. Den erneuten Auftritt in der Sachsenklinik beschrieb sie als „sehr bewegend“, da sie viele persönliche Erinnerungen mit der Serie verbinde.

Nebenbei konnte sie sich jedoch auch einen witzigen Seitenhieb nicht verkneifen: „Hier hat sich gar nicht so viel verändert. Also okay, Sarah Marquardt hat viel Geld für ihr neues Büro ausgegeben, aber das Schwesternzimmer hat immer noch die gleichen alten Möbel von früher.“ Bei diesen Prioritäten sei es kein Wunder, dass „Yvonne dieses Büro auch in Brand gesetzt hat“, so Gilzer.

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