Kai Cenat: Das passive Einkommen eines Streaming-Stars
Der amerikanische Streaming-Star Kai Cenat (24) gehört zu den erfolgreichsten Influencern der Welt. Mit über 20 Millionen Followern auf Twitch hält er den Rekord für die meisten Abonnenten auf der Plattform. Doch seit seinem letzten "Mafiathon" im September 2025 ist es still um ihn geworden. Trotzdem verdient er weiterhin ein beachtliches passives Einkommen.
Die ungewöhnliche Karriere eines Internet-Phänomens
Kai Cenat wurde 2001 in Brooklyn geboren und hat karibische Wurzeln. Aufgewachsen mit einer Zwillingsschwester und zwei Brüdern, startete er seine Karriere im Januar 2018 mit Comedy-Clips auf YouTube. Heute zählt er zu den größten Entertainern seiner Generation. Sein Erfolgsrezept: Er ist weniger Zocker, mehr Showmaster. Mit lautem Humor, wilden Überraschungsaktionen und prominenten Gästen begeistert er seine Community.
Der Weltrekord und seine finanziellen Folgen
Am Ende seines "Mafiathons" im September 2025 erzielte Cenat einen historischen Weltrekord. Als erster Streamer überhaupt knackte er die magische Marke von einer Million zahlenden Abonnenten. Davon sind ihm bis heute noch mehr als 35.000 treue Fans geblieben. Diese Loyalität zahlt sich jetzt in seiner Streaming-freien Zeit finanziell aus.
180.000 Euro fürs Nichtstun – das Geschäftsmodell
Auf Twitch gibt es sogenannte Subs – kostenpflichtige Abonnements. Fans zahlen in der Regel 4,99 Euro monatlich, um ihre Lieblings-Streamer zu unterstützen. Im Gegenzug erhalten sie exklusive Emojis, werbefreies Zuschauen und andere Vorteile. Bei Kai Cenats verbliebenen 35.000 Abonnenten ergibt dies einen geschätzten Monatsumsatz von rund 180.000 Euro.
Wichtig zu wissen: Twitch behält einen Anteil dieser Einnahmen ein. Wie viel Geld tatsächlich auf Cenats Konto landet, bleibt daher unklar. Dennoch stellt diese Summe ein beachtliches Nebeneinkommen für den Internet-Star dar – ganz ohne aktive Streaming-Tätigkeit.
Die Besonderheit der "Mafiathons"
Kai Cenats "Mafiathons" sind mehrwöchige Streaming-Marathons auf Twitch. Beim letzten Event ließ sich sogar Superstar Ed Sheeran (35) nicht lumpen und sang dem Streamer ein Ständchen in dessen Bett. Diese außergewöhnlichen Aktionen haben maßgeblich zu seiner Popularität beigetragen.
Während andere Vollzeit-Influencer bei einer solchen Arbeitspause finanziell ins Straucheln geraten würden, profitiert Kai Cenat weiterhin von seinem aufgebauten Abonnentenstamm. Sein Fall zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltig erfolgreiche Streaming-Karrieren finanziert werden können.



