Reality-Show startet mit Allstars-Staffel und neuen Konzepten
Wenn ein Reality-Format in die Jahre kommt, müssen sich die Produzenten innovative Ideen einfallen lassen. Die Sendung „Kampf der Realitystars“ hat bereits eine neue Moderatorin erhalten – und nun präsentiert sie eine weitere Überraschung für das Publikum.
Ehemaligen-Staffel nach Dschungelcamp-Vorbild
Das Dschungelcamp hat es vorgemacht, jetzt zieht „Kampf der Realitystars“ nach: Auch die RTL-II-Show startet in diesem Jahr mit einer speziellen Ehemaligen-Staffel. Was bei RTL im Jahr 2024 unter dem Titel „Ich bin ein Star – Showdown der Dschungel-Legenden“ lief, heißt nun beim kleineren Schwester-Sender „Kampf der RealityAllstars“. Die Sendung wird ab sofort zweimal wöchentlich ausgestrahlt – mittwochs und sonntags um 20.15 Uhr.
Das grundlegende Konzept bleibt jedoch gleich: Nicht die oft als langweilig empfundenen Gewinner früherer Staffeln dürfen antreten, sondern jene Kandidaten, die in vergangenen Ausgaben aus verschiedenen Gründen für besonderes Aufsehen gesorgt haben. Sie erhalten eine zweite Chance, sich im Reality-TV zu beweisen.
Prominente Kandidaten und hohe Gewinne
Für den thailändischen Strand von RTL II bedeutet dies, dass bekannte Trash-TV-Größen erneut an Land gehen. Zu den Teilnehmern gehören:
- Narumol von „Bauer sucht Frau“ mit ihrem berühmten Ausspruch „Ich bin fick und fertig“
- Kader Loth
- Georgina Fleur
- Yeliz Koc
- Frédéric Prinz von Anhalt
- Sarah Knappik
Insgesamt treten 24 Kandidatinnen und Kandidaten an, die sich in fiesen Spielen und noch intensiveren Intrigen gegenseitig auszustechen versuchen. Am Ende bleibt nur ein einziger „Realitystar“ als Sieger übrig. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winken bis zu 50.000 Euro sowie der prestigeträchtige Titel „RealityAllstar 2026“.
Moderatorin verspricht unvorhergesehene Wendungen
In diesem Jahr soll jedoch einiges anders ablaufen. Arabella Kiesbauer, die zum zweiten Mal als Moderatorin fungiert, erklärte im Vorfeld: „Wir haben ja dieses Mal eine Allstars-Staffel – sprich: sehr erprobte Realitystars, die natürlich mit allen Wassern gewaschen sind und genau wissen, wie sie sich vor der Kamera präsentieren müssen.“ Sie betonte, dass die Produzenten spezielle Elemente integriert haben, um die Stars aus der Reserve zu locken und ihre wahren Gesichter zu zeigen.
Welche genau diese Elemente sind, verriet Kiesbauer nicht. In der ersten Folge, die bereits beim Streamingdienst RTL+ verfügbar ist, scheinen zunächst die altbekannten Mechanismen zu dominieren: Die Kandidaten müssen sich selbst und ihre Konkurrenten bewerten, was regelmäßig zu Konflikten aufgrund unterschiedlicher Einschätzungen führt.
Alte Feindschaften und neue Debatten
Weil viele Teilnehmer dabei nicht nur streitsüchtig, sondern auch inkompetent agieren, verliert ein Großteil von ihnen sein Bett und muss sich einen Schlafplatz außerhalb des eigentlichen Schlafzimmers suchen. Dabei brechen alte Feindschaften – insbesondere zwischen Georgina Fleur und ihrem ehemals besten Freund Sam Dylan – prompt wieder auf. Kiesbauer kommentierte: „Wenn so viele Egos auf engem Raum zusammenkommen, gibt es Konfliktpotenzial. Da ist das Drama vorprogrammiert.“
Einzigartig ist diesmal die Debatte um die Sicherheit eines Safes, den Frédéric Prinz von Anhalt für seine möglicherweise 100.000 Euro teure Luxusuhr mitgebracht hat. Solche Diskussionen hat es in dieser Form wohl noch nicht gegeben.
Strategien brechen und Überraschungen garantieren
Moderatorin Kiesbauer, die im vergangenen Jahr von ihrer umstrittenen Vorgängerin Cathy Hummels übernommen hat, verspricht den Zuschauern zahlreiche Überraschungen: „Es gab sehr viele unvorhergesehene Dinge, die als Elemente eingeflossen sind, sodass die Realitystars schnell gemerkt haben, dass das Motto dieser Staffel lautet: Alles ist möglich, nichts ist fix.“
Sie fügte hinzu: „Man muss Strategien brechen – und das ist uns wirklich hervorragend gelungen bei Staffel 7. Allianzen, die Realitystars im Kopf hatten, haben nicht funktioniert, weil es keine Möglichkeit gab, diese zu bilden.“ Die Moderatorin kündigte „Twists und Turns sowie mehrere Geschichtenstränge“ an, die das Format spannender denn je machen sollen.
Abschließend betonte die 57-Jährige: „Das A und O, um als Realitystar bestehen zu können und das Prädikat 'besonders wertvoll' zu erhalten, ist der Wille, sich zu präsentieren, im Rampenlicht zu bestehen, eine eigene Persönlichkeit zu haben und wirklich seine eigene Marke zu sein. Das trennt dann die Spreu vom Weizen.“



