Martensteins satirische Analyse: Das Merzel-Phänomen als neue Lebensform
Martenstein analysiert satirisch das Merzel-Phänomen

Harald Martenstein startet tägliche Kolumne in BILD mit satirischem Brief an Merzel

Der bekannte Journalist und Autor Harald Martenstein (72) hat eine neue tägliche Kolumne in der BILD-Zeitung gestartet. In seiner ersten Kolumne vom 23. Februar 2026 wendet er sich mit einem humorvollen Brief direkt an die politische Figur "Merzel", die er als neuentdeckte Lebensform beschreibt.

Eine wissenschaftlich ungeklärte Verschmelzung

Martenstein bezieht sich auf Berichte vom CDU-Parteitag, wo verschiedene Kommentatoren festgestellt haben sollen, dass die langjährige frühere Kanzlerin Angela Merkel und der aktuelle Kanzler Olaf Scholz auf wissenschaftlich noch ungeklärte Weise miteinander verschmolzen seien. "Dein Gender ist offenbar fluid", schreibt Martenstein an das fiktive Wesen Merzel. Er beobachtet dabei, dass der weibliche Teil eindeutig dominant sei, obwohl das männliche Merzel deutlich größer ausfalle.

Biologische Vergleiche zieht der Kolumnist zu Tierarten wie Elefanten und Flachlandgorillas, bei denen ebenfalls größere Männchen von kleineren Weibchen dominiert würden. Als Erkennungsmerkmal für das weibliche Merzel nennt er die typische Handhaltung in Form einer Raute, während das männliche Pendant diese Raute in Haarform auf dem Kopf trage.

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Einzigartiges Verhalten einer neuen Spezies

Laut Martenstein haben Biologen bestätigt, dass eine solche Spezies wie Merzel noch nie existiert habe. Besonders auffällig sei das Verhalten: "Du tust oft das exakte Gegenteil von dem, was du ankündigst", schreibt er. Als Beispiele nennt er Aussagen zu Schulden und Kernkraft, die jeweils das Gegenteil der angekündigten Handlungen vorhersagten.

"Wenn du zum Beispiel sagst 'Zu viele Schulden sind sehr schlimm', dann weiß jeder: ab nächste Woche macht das Merzel wahrscheinlich Schulden ohne Ende", so Martensteins satirische Beobachtung. Ähnlich verhalte es sich mit der Kernkraft: Eine positive Aussage dazu bedeute konkret, dass zeitnah alle Kernkraftwerke in die Luft gesprengt würden.

Historische Bedeutung des Merzel-Phänomens

Martenstein schließt seinen Brief mit der Prognose, dass Merzel als erste nonbinär-nonberechenbare Kanzlernde in die Geschichte eingehen könnte. Mit den Worten "Viel Glück dabei wünscht Harald Martenstein" endet die erste Ausgabe seiner neuen täglichen Kolumne.

Die BILD-Redaktion lädt Leserinnen und Leser ein, ihre Meinung zu dieser Kolumne zu äußern und direkt an Harald Martenstein zu schreiben. Zudem bietet die Zeitung die Möglichkeit, allgemeine Rückmeldungen zum Artikel zu geben und auf eventuelle Fehler hinzuweisen.

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