Bayern jagt Torrekord - Spektakuläres Rhein-Derby endet unentschieden
Bayern jagt Torrekord - Rhein-Derby ohne Sieger

Bayern auf Rekordkurs - Rhein-Derby liefert Fußballspektakel

Der FC Bayern München setzt in der Fußball-Bundesliga seine beeindruckende Dominanz fort und jagt gleichzeitig einen historischen Torrekord. Nach einem souveränen 4:0-Heimsieg gegen den 1. FC Union Berlin haben die Münchner nach 27 Spieltagen bereits 97 Tore erzielt. Damit fehlen den Bayern nur noch vier Treffer zum eigenen Liga-Rekord von 101 Toren aus der Saison 1971/72. Mit sieben verbleibenden Spielen scheint die Eroberung dieses Meilensteins nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Bayerns souveräner Marsch zum Meistertitel

Der Tabellenführer vergrößerte seinen Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund vorübergehend auf zwölf Punkte. Beim Sieg gegen Union Berlin zeigte der FC Bayern trotz anfänglicher Schwierigkeiten seine Klasse. Michael Olise löste kurz vor der Halbzeitpause den Torknoten, Serge Gnabry erhöhte noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Nach dem Seitenwechsel trafen Torjäger Harry Kane und erneut Gnabry für die nimmermüden Münchner. Trainer Vincent Kompany hatte seine Startelf im Vergleich zum Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo auf fünf Positionen verändert.

Furioses Rhein-Derby ohne Sieger

Das Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach entwickelte sich zu einem wahren Fußballspektakel, blieb aber ohne klaren Sieger. Das 3:3-Unentschieden bringt keine der beiden Mannschaften im Abstiegskampf entscheidend weiter. Köln verpasste damit die Chance, an der Borussia vorbeizuziehen und liegt weiter drei Punkte hinter dem Club vom Niederrhein.

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Das Spiel begann mit einer irren Anfangsphase: Jens Castrop brachte Gladbach in der 1. Minute in Führung, doch Said El Mala (4.) und Ragnar Ache (7.) drehten das Spiel innerhalb weniger Minuten zugunsten der Kölner. Philipp Sander (20.) glich für die Gäste aus, bevor Castrop in der 60. Minute mit einem Traumtor erneut die Führung erzielte. Eric Martel gelang in der 84. Minute der erneute Ausgleich für Köln, sah aber nur zwei Minuten später die Gelb-Rote Karte.

Wolfsburg taumelt Richtung Zweite Liga

Der VfL Wolfsburg erlitt im direkten Duell mit einem Konkurrenten im Abstiegskampf eine schmerzhafte Niederlage. Das 0:1 gegen Werder Bremen verschlechtert die Lage der Niedersachsen erheblich. Justin Njinmah erzielte in der 68. Minute das einzige Tor des Spiels für die Bremer, die nun sieben Punkte vor dem Vorletzten aus Wolfsburg liegen. VfL-Innenverteidiger Moritz Jenz musste in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz.

Bereits vor dem Anpfiff gab es Aufregung: Nach Angaben des VfL versuchten Werder-Anhänger, nicht genehmigte Fan-Utensilien in den Gästeblock zu schmuggeln. Als Ordner dies verhinderten, seien sie teilweise tätlich angegriffen worden. Die Wolfsburger Polizei bestätigte die Festnahme mehrerer Anhänger, während die Fanhilfe von einem völlig überzogenen und aggressiven Vorgehen der Polizei sprach.

Leverkusen patzt beim Tabellenletzten

Nur fünf Tage nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League musste Bayer Leverkusen in der Liga den nächsten Dämpfer hinnehmen. Der Vizemeister verspielte in einer wilden zweiten Halbzeit zwei Führungen und kam beim Tabellenletzten 1. FC Heidenheim nur zu einem 3:3-Unentschieden. Trotz der Tore von Malik Tillman (22.) und einem Doppelpack von Patrik Schick (35./79.) verpasste es Bayer, im Kampf um die Champions-League-Qualifikation den Druck auf die Konkurrenz zu erhöhen.

Für Heidenheim trafen Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72./Elfmeter/85.), wobei die Heidenheimer trotz des Unentschiedens kaum noch Hoffnung haben, dem Abstieg zu entkommen. Die Partie zeigte einmal mehr die Unberechenbarkeit der Bundesliga, in der auch der Tabellenletzte gegen einen Top-Klub punkten kann.

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