Kronprinzessin Mette-Marit: Ihre wilde Vergangenheit als TV-Bachelorette
Mette-Marit: Ihre wilde Vergangenheit als TV-Bachelorette

Kronprinzessin Mette-Marit: Ihre wilde Vergangenheit als TV-Bachelorette

Ein altes Video aus dem Jahr 1996 sorgt derzeit für erhebliche Verlegenheit im norwegischen Königshaus. Die heutige Kronprinzessin Mette-Marit (52) suchte damals als 23-Jährige in einer Dating-Show nach der großen Liebe - eine Tatsache, die nun erneut öffentlich diskutiert wird.

Die wilde TV-Show von 1996

Im Herbst 1996 trat die junge Mette-Marit in der norwegischen Flirt-Sendung „Lysthuset“ (deutsch: Lusthaus) auf, einer frühen Version der heute bekannten „Bachelorette“-Formate. Rund hundert Männer buhlten damals um die Aufmerksamkeit der abenteuerlustigen Norwegerin, die in Leoparden-Leggings, schwarzem Top, mit Federboa und einer geheimnisvollen Maske im Studio erschien.

Besonders pikant: Während Mette-Marit im Fernsehen nach einem Partner suchte, war sie bereits im dritten Monat schwanger mit ihrem ersten Sohn Marius. In der Sendung plauderte sie offen über Männer, Musik und sogar intime Themen, präsentierte sich als weltoffene Frau mit einer Schwäche für „böse Jungs“.

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Vom TV-Flirt zur königlichen Hochzeit

Am Ende der Sendung wählte Mette-Marit einen Kandidaten mit dem spektakulären Spitznamen „Todestänzer“ aus, doch aus dieser TV-Romanze wurde nichts. Ihre wahre große Liebe fand sie erst später auf einem Musikfestival, wo sie Kronprinz Haakon (52) kennenlernte.

Die beiden heirateten am 25. August 2001, wobei der damals vierjährige Marius bei der Hochzeitszeremonie anwesend war. Seitdem führt Mette-Marit ein Leben zwischen strengem Hofprotokoll und offiziellen Staatsbesuchen - weit entfernt von ihrer wilden Vergangenheit.

Die Vergangenheit holt sie ein

Doch ihre rebellische Jugend verfolgt die Kronprinzessin bis heute. Vor ihrer Hochzeit hatte sie selbst öffentlich über exzessive Partys, Alkohol und Drogenkonsum gesprochen: „Ich habe Grenzen des Akzeptierten überschritten, und das tut mir heute leid. Ich habe in meiner Jugend einen großen Drang verspürt, zu rebellieren“, gab sie auf einer Pressekonferenz zu.

Die Schweizer Boulevardzeitung „Blick“ hat nun die längst verschollenen Aufnahmen aus der TV-Show von 1996 veröffentlicht und damit Kritiker der Monarchie erneut auf den Plan gerufen. Bereits 2008 hatte Programmdirektor Eivind Landsverk von TV Norge entschieden, dass die Sendung mit der künftigen Königin nie wieder ausgestrahlt werden darf.

Aktuelle Entwicklungen

Die wilde Vergangenheit der Kronprinzessin ist nicht das einzige Problem, das das norwegische Königshaus derzeit beschäftigt. Zuletzt tauchte Mette-Marits Name in den Epstein-Akten auf, und ihr Sohn Marius (29) steht seit dem 3. Februar 2026 unter anderem wegen Vergewaltigung vor Gericht.

Die alten TV-Bilder zeigen eine Seite der Kronprinzessin, die kaum mit ihrem heutigen offiziellen Image vereinbar scheint - und werfen Fragen über den Umgang mit persönlicher Vergangenheit im modernen Königshaus auf.

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