Royal-Expertin fordert drastischen Schritt von Beatrice und Eugenie
Der historische Skandal um Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) und seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) hat im britischen Königshaus tiefe Spuren hinterlassen. Beide haben durch ihre Verstrickungen in den Jeffrey-Epstein-Skandal Titel, Privilegien und öffentliche Gunst verloren. Doch die Auswirkungen könnten noch weiter reichen: Eine prominente Royal-Expertin rät nun den Töchtern Beatrice (37) und Eugenie (35) zu einer drastischen Maßnahme.
„Stillschweigend auf Titel verzichten“
Jennie Bond, eine bekannte britische Journalistin und Royal-Kennerin, äußerte sich im „Mirror“ deutlich zu der prekären Situation der Prinzessinnen. Zwar geht sie davon aus, dass König Charles (77) seinen Nichten die Titel nicht aktiv entziehen würde – es sei denn, sie würden in Missbrauch ihrer Stellung verwickelt, wofür es derzeit keine Anhaltspunkte gebe. Dennoch sieht Bond Handlungsbedarf.
„Dies ist für beide Frauen eine schwierige Zeit, und sie täten gut daran, sich zurückzuhalten“, so Bond. „Sie sollten sich auf ihre Arbeit und ihr Familienleben konzentrieren.“ Konkret bedeutet diese Zurückhaltung für die Expertin einen Verzicht auf die Prinzessinnen-Titel.
Prestige und Privilegien der Titel
Bond räumt ein, dass die Titel für Beatrice und Eugenie bisher von Vorteil waren: „Ich glaube nicht, dass eine von beiden jemals mit ihren Titeln geprahlt hat, aber in manchen Kreisen hat es offensichtlich einen enormen Prestigewert, als Prinzessin bezeichnet zu werden.“ Diese Anerkennung habe Türen geöffnet und wertvolle Kontakte ermöglicht, von denen beide Schwestern profitiert hätten.
Doch die Lage hat sich grundlegend geändert. Bond betont: „Nun, da ihrem Vater seine Titel aberkannt wurden und ihre Mutter ihre nicht mehr führen darf, möchten sie vielleicht stillschweigend darauf verzichten, ihre eigenen Titel zu führen.“
Distanz zum in Verruf geratenen Namen York
Ein zentraler Punkt in Bonds Argumentation ist die Distanzierung vom Familiennamen York, der durch die Skandale schwer belastet ist. „Ich sehe keine Notwendigkeit, dass sie öffentlich darauf verzichten, aber es könnte klug sein, die Verbindung zum Namen York – der mittlerweile so sehr in Verruf geraten ist – abzubrechen und einfach ihre Ehenamen zu führen.“
Beide Schwestern haben inzwischen eigene Familien gegründet: Eugenie heiratete 2018 Jack Brooksbank (39), Beatrice trat 2020 mit Edoardo Mapelli Mozzi (43) vor den Traualtar. Die Nutzung ihrer Ehenamen könnte somit eine natürliche Alternative bieten.
Zukunft der Prinzessinnen ungewiss
Die Situation verdeutlicht, wie sehr die Fehltritte der Eltern die Zukunft der Töchter beeinflussen. Während Beatrice und Eugenie bisher nicht in die Skandale verwickelt waren, lastet der Schatten der Vergangenheit auf ihnen. Bonds Ratschlag zielt darauf ab, diesen Schatten durch einen symbolischen Akt der Distanzierung zu mildern.
Ob die Prinzessinnen diesem Rat folgen werden, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass der Ruf der York-Linie nachhaltig beschädigt ist und dass Beatrice und Eugenie in einer Zeit der Krise des Königshauses besondere Umsicht walten lassen müssen.



